Von Mashable Lernen
Laut eigenen Angaben ist Mashable weltweit das größte Blog, das auf die Themen Web2.0 und Social Media spezialisiert ist. Seit Juli 2005 berichten die Macher brandaktuell über Neuigkeiten aus der Internet- und Social Media-Welt. Bereits im April letzten Jahres hat Chefredakteur Adam Ostrow einige wichtige Tipps für Unternehmen gegeben, die gerne einmal etwas über sich selbst auf Mashable lesen wollen. Diese Hinweise wurden nun um ein paar Zusätze zu dem Schwerpunkt der Social Media Stories ergänzt.
Ob Mashable oder andere Medien: Für die Journalistenkorrespondenz generell lassen sich hieraus wesentliche Grundsätze ableiten. Deshalb hier einige der von Adam Ostrow genannten Punkte noch einmal als PR-Tipps für Startups verallgemeinert dargestellt.
- Mit der Erwähnung bzw. Vorstellung einer Website oder eines Services geben Journalisten implizit immer eine Empfehlung an ihre Leser ab. Um sich hierbei nicht selbst zu diskreditieren, ist ein überzeugendes Produkt die wichtigste Voraussetzung einer redaktionellen Nennung.
- Bevor man sich um eine Veröffentlichung bemüht, sollte man kritisch prüfen, ob der eigene Service tatsächlich in den redaktionellen Rahmen der entsprechenden Publikation passt.
- Je exklusiver, desto besser. Kein Journalist möchte mit seiner Story das Schlusslicht der Newsverwertung darstellen. Informationen sollten gezielt und mit gut durchdachtem Timing herausgegeben werden. Ist eine News dankbarerweise bereits mehrfach angenommen worden, wird es Zeit einen neuen Blickwinkel zu finden.
- Die persönliche Ansprache ist das A und O. Dies gilt sowohl für technische Aspekte, wie eine personalisierte Anrede beim Newsletter-Versand, als auch für die Kenntnis über Journalisten und ihre Themenschwerpunkte. Twitter ist hierfür unter anderem eins der wichtigsten Tools, um sich einerseits mit Journalisten zu vernetzen und andererseits zu verfolgen, mit welchen Themen sie sich beschäftigen. Der bevorzugte Kommunikationskanal für Pitches ist bei Journalisten jedoch weiterhin zumeist die E-Mail.
- In der Kürze liegt die Würze. Mehrere Hundert E-Mails am Tag lassen Journalisten nicht viel Zeit, ausführliche Aufsätze zu lesen. Ein prägnanter Pitch und die Kontaktdaten können manchmal mehr Wunder bewirken als eine ellenlange Pressemitteilung.
- Meet & Greet. Journalisten sind (meistens) keine unnahbaren Götter. Sie tummeln sich auf Veranstaltungen und zu anderen Anlässen ebenso wie andere Interessierte. Wer im persönlichen Gespräch seiner Story ein Gesicht geben kann, hat bereits ein viel authentischeres Fundament für die weitere Korrespondenz gelegt.
- Gerade für die Ansprache von Online-Medien sollten die Möglichkeiten der Einbindung externer Inhalte so weit es geht genutzt werden. Verlinkungen bzw. Embed Codes zu eigenen Videos, Bildern, Präsentationen und Informationen gehören genauso zum Pitch wie (im besten Fall unrestriktierte) Beta-Einladungen und Links zu weiteren Social-Media-Profilen des Unternehmens und seiner Gründer.



