Was kostet Freizeit? Der Online-Freizeit-Marktplatz Regiondo weiß, was die kostbaren Stunden zwischen Arbeit und Schlaf Wert sind
Bei der Online-Suche nach Freizeitaktivitäten ist der Preis ein wichtiges Suchkriterium
Freizeitexperte Rodney Younce, Gründer der Angebotsplattform Regiondo (www.regiondo.de) hat überprüft, was verschiedene Freizeitangebote kosten sollten
München, 30. November 2011 – Zwischen Terminen und To Do’s gewinnt Freizeit in der heutigen Zeit immer stärker als Energiequelle an Bedeutung. Entsprechend hoch sind Nachfrage und Angebot an Freizeitangeboten zum Auftanken. Doch im Anbieter-Dschungel wird die Suche nach dem passenden Yoga- oder Ski-Kurs schnell zum zusätzlichen Stressfaktor. Der Preis ist dabei ein wichtiges Filterkriterium weiß Rodney Younce von der Angebotsplattform Regiondo (www.regiondo.de), auf der Online-Suchende sich regelmäßig nach Sportkursen, Musikunterricht und Co. umsehen. Der Regiondo-Gründer und Freizeitexperte gibt deshalb einen Überblick darüber, was verschiedene Freizeitbereiche kosten sollten und worauf man in Sachen Preis noch achten sollte.
Entspannen durch Sport, aber wie entspannt ist der Preis?
In Zeiten, in denen sich immer mehr Menschen von Leistungsdruck, Zeitmangel und Stress geplagt fühlen, erfreuen sich entspannende Freizeitaktivitäten an einer wachsender Fangemeinde. Die beliebtesten spannungslösenden Sportarten sind mit Abstand Yoga- und Pilates. Auch beim Online-Freizeitmarktplatz Regiondo werden diese Angebote stark nachgefragt. Rodney Younce weiß, was eine erholsame Stunde „Entspannungssport“ Wert ist: „Für eine Pilates- oder Yogastunde sollte man bereit sein, je nach Stadt, Anbieter und Gruppengröße zwischen 10 und 30 Euro zu investieren. Das ist die Preisspanne für eine professionelle Gruppenstunde. Maximal sollten 15 Teilnehmer zugelassen sein, um die Qualität des Unterrichts sicherzustellen“. Am besten erkundigt man sich hierüber vorab beim Anbieter. „Wer Geld sparen möchte, sollte gleich mehrere Unterrichtseinheiten buchen, etwa als Fünfer- oder Zehnerkarte, denn die meisten Anbieter geben Mengenrabatt“, rät der Freizeitexperte weiter. Auch ein Anruf bei der Krankenkasse lohnt sich, denn die Kosten werden als gesundheitsfördernde Maßnahme teilweise bezuschusst. Die Pilates-Kurse im PraeVita Studio in Bonn werden zum Beispiel von den gesetzlichen Krankenkassen als Präventionskurse anerkannt. Beim Kauf einer 8er-Karte zahlt man zirka 15 Euro pro Stunde und bekommt je nach Krankenkasse insgesamt 75 Euro zurückerstattet.
Sich mal wieder richtig durchkneten lassen – aber wie viel Knete sollte es kosten?
Wer statt einer dynamischen Yogastunde lieber bei einer Kopf-, Fuß- oder sogar Ganzkörpermassage Verspannungen lösen möchte, kann sich je nach Stadt und Massageart ab zirka 15 Euro für eine halbe Stunde von professionellen Händen durchkneten lassen. „Massagen gibt es heutzutage für jeden Geldbeutel. Bei Regiondo findet man auch kleinere Anbieter, die oft wesentlich günstigere Preise anbieten als große Spa-Oasen“, so Younce über die eigenen Angebote. Beim Ambiente muss man eventuell ein paar Abstriche machen, die Qualität eines Masseurs hat jedoch wenig mit der Größe und Ausstattung des Angebotsortes zu tun. Ganz im Gegenteil: „Kleinere Anbieter verwirklichen sich mit einem eigenen Massage-Studio oftmals selbst und lieben was sie tun“, so der Regiondo-Gründer weiter. Wer bei einem besonders günstigen Angebot sichergehen möchte, fragt aber besser nach einem staatlich anerkannten Zertifikat.
Musik erklingt im Ohr – und in der Kasse
Wer seine musikalische Seite fördern will und überlegt, ein Instrument zu erlernen oder Gesangsunterricht zu nehmen, sollte mit zirka 20 Euro für eine 45-minütige Unterrichtseinheit rechnen. Das ist der Durchschnittspreis für professionellen Einzelunterricht. „Auch wenn Gruppenstunden günstiger sind, würde ich gerade im Erwachsenenalter davon abraten, da das Gehör erst neu geschult und sensibilisiert werden muss“, rät Younce. „Dies wird durch andere Übende erschwert wird und hemmt somit den musikalischen Fortschritt zusätzlich“. Zudem muss die Anschaffung des Musikinstruments und Zubehör wie Notenheft und –Ständer sowie die eventuelle Nutzung eines Proberaumes, zum Beispiel bei Schlagzeug oder E-Gitarre einkalkuliert werden. Die Kosten hierfür variieren stark. Je nach Instrument und Übungsintensität kann dieses Hobby leicht kostspielig werden. Wer gerne französische Chansons mag, probiert es vielleicht mit Akkordeon-Unterricht, zum Beispiel im Creative Atelier für Musik und Lebenskunst in Berlin für 25 Euro pro Unterrichtsstunde. Ein gebrauchtes Akkordeon ersteht man ab zirka 200 Euro.
Outdoor-Sport: Raus in die Natur = Raus mit dem Geld?
Ebenfalls etwas tiefer in die Tasche greifen muss man für Outdoor-Sportarten, da hier meistens eine Ausrüstung benötigt wird, die man sich zusätzlich leihen oder kaufen muss. Oftmals sind Aktivitäten in der Natur außerdem mit Anfahrtskosten verbunden, vor allem für „Stadtkinder“. Dafür wird die Investition mit Action an der frischen Luft belohnt. 30 Minuten professioneller Einzelreitunterricht kosten – je nachdem, ob ein Vereins- oder ein Privatlehrer engagiert wird – zwischen 25 und 50 Euro. Wer es exotisch mag, probiert Westernreitsunterricht, wie in Battenberg bei Grünstadt. Für 35 Euro pro Stunde. Die Kosten für Wintersportangebote variieren stark nach Ort und Sportart. Für einen 2,5-stündigen Kurs in der Trendsportart ‚Airbording‘ zahlt man in Bad Tölz zum Beispiel 50 Euro, wohingegen man für 69 Euro einen fünftägigen Skikurs im Bayerischen Wald geboten bekommt. „Generell sollte man immer nachfragen, ob die Ausrüstung im Preis inbegriffen ist und ob die Gruppengröße 6-8 Teilnehmer nicht überschreitet“, empfiehlt Younce, der selbst passionierter Skifahrer ist.







