Urban, Fusion, Swapping: Online-Freizeitportal Regiondo stellt die 3 wichtigsten Freizeittrends 2012 vor
Trendrecherche 2012: ‚Fusion Yoga‘, ‚Urban Exploration‘ und ‚Swapping‘ schaffen den Sprung aus der Nische in den Freizeitbereich
Rodney Younce, Gründer der Online-Freizeitplattform Regiondo (www.regiondo.de) stellt die neuen Hobbys vor
München, 28. Dezember 2011 – Trends spiegeln immer aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen wider. In einer Zeit, in der die Banken wanken und Freizeit zu einem kostbaren Gut geworden ist, verlieren konsumbetonte Aktivitäten ihren Reiz. Deshalb gewinnen Hobbys an Bedeutung, die befreiend vom Alltag wirken und das befriedigende Gefühl vermitteln, die freie Zeit aktiv genutzt zu haben. Entspannung durch Aktivität bestimmt die neuen Freizeittrends. Rodney Younce, Gründer und Geschäftsführer von Regiondo (www.regiondo.de), der Anlaufstelle für Freizeitgestaltung im Internet, stellt die drei angesagtesten Newcomer-Hobbys vor.
Auf den Spuren der Vergangenheit: Urban Exploration
In der Dämmerung durch ehemalige Militärstationen geistern, verwilderte Friedhöfe und stillgelegte U-Bahnschächte entdecken oder Kanalisationen erkunden? „Urban Exploration“ heißt der neue Trend, bei dem man alte, verlassene Orte aufspürt. Die so genannten „Lost Places“ sind die neuen Hot Spots der Großstädter. „Der Kontrast zur modernen Städtearchitektur und die Romantik der Vergangenheit, den diese ungenutzten Orte ausstrahlen, ist eine befreiende Abwechslung zum hektischen Alltag“, erklärt Freizeitexperte Rodney Younce den Trend. Die Verwilderung und der Verfall, aber auch die Geschichten, die zurückgelassene Möbel und Gebäudestrukturen erzählen, ziehen Abenteurer magisch an. Wer zum Urban Explorer avancieren möchte, dem empfiehlt Younce die alte Lungenheilanstalt am Grabow-See bei Berlin. Hier braucht man sich nicht gruseln. Die Gebäude, die nach 1945 von den russischen Streitkräften genutzt wurden und seit dem Mauerfall leer stehen, sind alle gut zugänglich. Künstler haben die verfallenen Ruinen mit Street-Art-Werken auf Innen- und Außenwänden zum Leben erweckt. In den Gebäuden findet man noch Reste von sowjetischen Zeitungen.
Das Beste aus beiden Welten: Fusion-Yoga
Mit Breakdance verbindet man Hip-Hop-Beats, eine applaudierende Traube, die sich am Straßenrand ansammelt und einen extrem sportlichen Akrobaten, der seinen Körper im Kopfstand in Windeseile um seine eigene Achse dreht. Yoga steht für äußere Ruhe, innere Gelassenheit und Entspannung. Auf den ersten Blick sind die beiden Sportarten so Gegensätzlich wie Feuer und Wasser. Doch neuerdings beweisen Trendsportler wie der zwanzigjährige Lil Crabe das Gegenteil (). Der junge Franzose zeigt, dass sich die beiden Sportarten nicht ausschließen, sondern perfekt ergänzen. Im einarmigen Kopfstand begibt er sich gelassen in den Lotussitz, um anschließend einen typischen Breakdance-Move zu machen (http://www.youtube.com/watch?v=wmWScmSQp34&sns=fb). Körperkontrolle, Flexibilität und der Mut, Neues auszuprobieren verbinden die beiden Sportarten zu einem neuen Trend. Freizeitexperte Rodney Younce ist sicher, dass dies nur der Startschuss für viele weitere Yoga-Stile ist: „Breakdance-Yoga ist nur der Anfang. Der aktuelle Trend in der Breakdance-Szene wird sich weiter in andere Tanzbereiche fortsetzten und weitere neue ‚Fusion-Sports‘ hervorbringen“. Viele Tänzer nutzen Yoga, um Körper und Geist flexibel und stark zu halten.
Tauschen statt Kaufen: Swapping
Wenn Schuhe eine Aktie wären, stünden sie bei Frauen immer hoch im Kurs. Jedoch in Zeiten, in denen die echten Aktienkurse wackeln, Massenkonsum gegen Vintage und Plastiktüten gegen Jutebeutel eingetauscht werden, hat beim Shopping eine neue Zeitrechnung begonnen. Tauschen statt Kaufen heißt das neue Motto. In fast allen größeren Städten werden inzwischen regelmäßig so genannte „Swap Markets“ oder „Swap Partys“ veranstaltet, wo Frau ihre alten Kleider gegen neue alte eintauscht. Wer keine Lust auf überfüllte Tauschpartys hat, dem empfiehlt Younce Flohmärkte oder Second Hand Läden in kleineren Städten zu besuchen: „In Großstädten wie Hamburg oder Berlin gehört der Vintage-Look zum guten Ton. Entsprechend überlaufen und überteuert sind die Second Hand Läden. In Vororten oder umliegenden Städten findet man noch echte Schätze zu günstigen Preisen.“
Über Rodney Younce, Mitgründer und Geschäftsführer der Regiondo GmbH
Sein Weg in die Freizeitbranche verlief sportlich: Nachdem sich der angehende Sportwissenschaftler aufgrund einer Knieverletzung neu orientieren muss, sattelte er kurzentschlossen auf das Finanzwesen um. Nach dem Diplom der Betriebswirtschaft folgte ein Master im Finanzwesen.
Nach über fünf Jahren im Bankenmanagement kehrte Younce getreu dem Motto „Freizeit statt Finanzen“ Anfang 2011 nach Deutschland zurück, um gemeinsam mit Yann Maurer die Idee zu Regiondo umzusetzen. Startschuss für die Gründung des Freizeit-Online-Marktplatzes war schließlich im April 2011. Als Geschäftsführer bei Regiondo befasst sich Younce intensiv mit der Entwicklung des Freizeitmarktes, der Bedeutung von Freizeit für Singles, Paare und Familien und spürt neue Trends auf.




