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November 6, 2014

Blogger Relations: 5 Tipps für eine erfolgreiche Zusammenarbeit

Blogger Relations: Ein Begriff, der in diesen Tagen immer häufiger die PR-Kreise durchzieht. Das ist kein Wunder, denn mehr und mehr Unternehmen entdecken die Welt der Blogs für sich und nutzen das Potenzial als Marketinginstrument für den eigenen Erfolg. Genau wie die Facebook-Seite oder der Twitter-Kanal können Berichte über Produkte und Dienstleistungen von Bloggern ein wichtiger Faktor für die digitale Kommunikation eines Unternehmens sein. Reichweite, Unique Visitors, Advertorials: Das sind nur einige Begriffe, die bei Blogger Relations, oder auch Social Media Influencer Relations genannt, eine Rolle spielen. Da ich mich selbst bereits intensiv mit Bloggern beschäftigt habe, möchte ich Euch gerne ein paar Tipps, Regeln und Fakten für eine erfolgreiche Zusammenarbeit geben.

Blogger Relations

1. Die passenden Blogger zum Unternehmen finden

Bevor einfach wahllos Blogger ausgewählt und angesprochen werden, sollten sich Unternehmen einige Fragen beantworten, um zielgerichtet und mit klaren Vorstellungen an eine Zusammenarbeit heranzugehen. Welche Art von Blogs sind für mein Produkt bzw. meine Dienstleistung spannend? Für welche Influencer ist generell mein Unternehmen von Interesse? Wie sieht das Konzept hinter dem jeweiligen Blog aus? Welche Themen decken die Blogger ab und wie sieht ihre Arbeitsweise aus? Sobald ein Unternehmen sich diese Fragen beantwortet hat, kann es losgehen. Die meisten Blogger machen bereits klare Angaben zur Zusammenarbeit mit Unternehmen auf ihrer Seite. Je mehr ihr im Vorfeld über die Kooperation in Erfahrung bringen könnt, desto mehr kostbare Zeit kann im Anfangskontakt gespart werden. Beschäftigt euch also schon vorab intensiv mit den in Frage kommenden Bloggern.

2. Gegenseitige Information ist die halbe Miete

Ist der Kontakt mit den Bloggern hergestellt, ist es hilfreich, diesen mit so viel Infos wie möglich zu versorgen. Ihr solltet euch bewusst sein, dass Blogger euer Unternehmen bzw. Produkt oder eure Dienstleistung in den wenigsten Fällen kennen, sich aber für eine erfolgreiche Kooperation intensiv damit auseinander setzen müssen und auch wollen. In diesem Fall gilt: Viel hilft viel, jedoch gut aufbereitet und übersichtlich geordnet. Unnötige Vorgaben oder Regeln schrecken viele Blogger ab, da sie sich und ihre Meinung nicht kaufen lassen. Ein wichtiger Punkt ist Vertrauen. Nehmt euch ausreichend Zeit für die Blogger, lernt euch gegenseitig kennen. Meistens ist ein Telefonat weitaus hilfreicher als eine Mail.

3. Ein weites Zeitfenster wählen

In Deutschland sind Profi-Blogger noch nicht so etabliert wie zum Beispiel in den USA. Wenn ihr euch als Unternehmen also für eine Social Media Influencer Relations entscheidet, solltet ihr euch im Klaren sein, dass viele Blogger dies in ihrer Freizeit tun. Hinzu kommt, dass es von der ersten Kontaktaufnahme bis zum fertigen Blogpost immer zahlreiche Faktoren geben wird, die den Zeitplan verzögern und somit viel Geduld und Zeit erfordern. So können gut und gerne ein, zwei Monate vergehen, bis eine Kooperation zum Abschluss kommt. Gerade in der Anfangsphase können Blogger abspringen, sei es aus mangelndem Interesse oder Zeitnot. Gebt den Bloggern so viel Raum wie möglich, um sich intensiv mit eurem Produkt oder eurer Dienstleistung auseinanderzusetzen. Auf diese Weise wird eine ehrliche Grundlage für eine erfolgreiche Zusammenarbeit geschaffen.

4. Freundliche Umgangsformen sind ein Muss

Eine Blogger Relations kann man sich gut und gerne wie eine Freundschaft vorstellen und ist geprägt von einem gegenseitigen Geben und Nehmen. Vergesst nicht, dass ihr und euer Unternehmen es sind, die etwas von den Influencern möchten bzw. die von einer Blogger Relations im besten Falle profitieren werden. Bietet also aktiv eure Hilfe an. Beachtet, dass Blogger keine Dienstleister sind, sondern in erster Linie Markenbotschafter, die eine Kooperation aus Überzeugung und Interesse am Produkt bzw. an der Dienstleistung eingehen. Höflichkeit und Respekt sollten daher unabdingbar zum Umgang mit Bloggern gehören.

5. Anreize schaffen

In einem Kooperationsvertrag werden für jeden Vertragspartner Rechte und Pflichten vereinbart. Darin sollte auch exakt festgehalten werden, was die Blogger für ihre Beiträge erhalten. Hierbei dürft Ihr nicht vergessen, dass viele Blogger von ihren Blogs leben oder sich ein großer Teil ihres Einkommens darauf stützt. Es sollte euch und dem Unternehmen daher schon einiges wert sein, Influencer für sich zu gewinnen. Dies kann ein Produkt sein, welches dem Blogger zur Verfügung gestellt wird und/oder ein bestimmtes Budget. Wenn letztendlich ein Produkt oder eine Dienstleistung positiv bewertet wurde, kann dies für ein Unternehmen nur ein Gewinn sein: Denn das Web vergisst nie.

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Stefanie Möser
Senior-Beraterin bei Mashup Communications

Ein Prise Gelassenheit, eine große Ladung Humor und viel Herz und Verstand: Das ist Steffis Geheimrezept für die perfekte Team-Power. Ihre Top-Tools sind immer griffbereit: Stift und Papier, denn die besten Geschichten finden sich nicht am Büro-Schreibtisch.