Image
Top
Navigation
März 13, 2017

13 Fragen an Patricia und Stefan von The Kaisers

Erst einmal die Fakten: Wie heißt ihr, wie heißt euer Blog und worum geht es dort?

Patricia: Hallöchen! Wir sind Stefan und Patricia und bloggen seit Juli 2016 auf the-kaisers.de. Vorher hörte der Blog fast 5 Jahre auf den Namen cheaperia. Im Frühjahr haben wir aber beschlossen, dass der Name nicht mehr zu uns passt und etwas Neues hermuss. The Kaisers ist ein Lifestyle-Blog und es dreht sich alles um die Themen, die zu unserem Leben gehören: Essen, Reisen, Fitness, Mode, Einrichtung, Hochzeit, Kosmetik und jetzt ganz neu auch das Thema Nachwuchs. ;-)

Wie lautet die Geschichte hinter eurem Blog?

Patricia: Aus dem Boden gestampft habe ich den Blog allein 2011. Ich habe damals ein Praktikum bei dem Modeonlineportal modeopfer110 gemacht und wollte unbedingt auch so etwas in der Art erschaffen. Und dann kam mir die Idee, ein Lifestylemagazin für den kleinen Geldbeutel zu machen. Aus dem anfangs recht anonymen, magazinartigen Blog wurde immer mehr ein persönlicher Blog.

Was zeichnet euren Blog aus, was unterscheidet ihn von anderen?

Patricia: Uns ist eine gute Qualität und Mehrwert für die Leser unglaublich wichtig. Deshalb sind die meisten Artikel bei uns auch ziemlich ausführlich. Eine gute Rechtschreibung ist mir als Germanistin mindestens genauso wichtig wie gute Fotos. Ich arbeite auch als Fotografin und eine Verbindung aus schönem Text und guten Fotos ist einfach ein Muss für The Kaisers. Und dann zeichnet uns natürlich das Pärchending aus. Es gibt noch nicht viele Lifestyle-Pärchenblogs in Deutschland.

Wie viel Zeit investiert ihr pro Woche in euren Blog?

Patricia: Genau gerechnet haben wir noch nicht, aber es sind mindestens 40 Stunden zusammen. Es ist auch gar nicht so leicht, das zu berechnen, da sich unser Privatleben und die Arbeit für den Blog oft überschneiden. Da wird beim Reisen für das Video gefilmt oder Notizen gemacht oder ich lese ein Buch, um für ein Projekt zu recherchieren. Das Buch hätte ich aber vielleicht auch so gelesen. Nicht zu vergessen die Zeit, die für Social Media draufgeht… Die Zeit, die wir zum Schreiben von Blogartikeln aufwenden, ist nur ein Bruchteil. Doch wir lieben es und investieren die Zeit sehr gern.

Wann hat Stefan sich entschieden, dass es an der Zeit ist mit einzusteigen?

Stefan: Im Oktober 2014 sprachen wir in der Sauna über mein Vorhaben, mein erlerntes Wissen über Personal Training und den Fitnessbereich im Allgemeinen auch online in Form eines Blogs weiterzugeben. Da zu diesem Zeitpunkt lustigerweise schon einige cheaperia-Leser männlich waren (obwohl sich die Themen ja eher auf Frauen bezogen haben), hatte Patricia die Idee, das einfach auch auf cheaperia zu tun. Mit der Zeit wurde ich immer mehr in den Blog involviert und nun sitze ich genauso mit im Boot wie Patricia. ;-)

Welche Plattformen benutzt ihr und warum?

Patricia: Hauptsächlich nutzen wir Facebook, Instagram und Pinterest. Google Plus und Twitter eher nicht so intensiv. Snapchat und Instagram Stories nutzen wir mal mehr und mal weniger. Momentan bin ich sehr viel auf Pinterest unterwegs, weil ich es auch privat liebe und es viel Potential für den Blog hat.

Wie viele Klicks erhaltet ihr so am Tag und wie baut ihr Reichweite auf?

Patricia: Wir haben derzeit täglich knapp 1.000 Seitenaufrufe auf dem Blog. Wir versuchen, unser SEO kontinuierlich zu verbessern und mehr Menschen über Social Media Kanäle zu erreichen. Doch das beste Mittel zum Reichweitenaufbau sind immer noch gute Inhalte.

Wie unterscheiden sich die männlichen Leser von den weiblichen?

Stefan: Eine wirklich schwierige Frage. Wir würden sagen, dass die weiblichen Leser einfach viel aktiver sind, wenn es um das Kommentieren und Liken geht. Männliche Leser sind eher stiller.

Der wichtigste Tipp an Unternehmen, die Blogger-Relations aufbauen wollen?

Stefan: Überlegt euch vorher, wie die Zielgruppe für euer Produkt aussehen soll und fragt euch, ob der Blogger wirklich diese Zielgruppe anspricht. Durch das Media Kit kann man diese Sachen schnell herausfinden. Schaut dabei bitte nicht nur auf die Höhe der Followerzahlen und Besucher. Denn Zielgruppenmarketing heißt, dass ein Blogger mit vielleicht 10.000 monatlichen Lesern, die alle der Zielgruppe von euch oder dem Produkt entsprechen, eine bessere Wahl sein kann und muss, als jemand, der 50.000 vorweisen kann, die sich aber wahrscheinlich niemals mit euch identifizieren würden. Zusätzlich ist eine langfristige Beziehung zu einem Blogger weitaus sinnvoller, als nur punktuell diese Werbemöglichkeit zu nutzen.

Was ist eure liebste Anekdote aus dem Bloggeralltag?

Patricia: Oh, da gibt es wahrscheinlich unzählige. Sehr witzig ist zum Beispiel fast immer die Reaktion, wenn wir erzählen, dass wir mit unserem Blog Geld verdienen. Da sind die lustigsten Gesichtsausdrücke dabei. Und was auch immer wieder herrlich ist: Ein Dinner mit Bloggern. Gefühlt liegen mehr Kameras und Smartphones auf dem Tisch, als Essen darauf steht, und hier kann man endlich ungeniert das Essen fotografieren, snappen und etwas auf Instagram posten, ohne sich für das eigene Verhalten zu schämen. Für Außenstehende muss das ein sehr befremdlicher Anblick sein. :D

Wie entscheidet ihr, mit welchen Marken ihr arbeitet?

Stefan: Uns geht es bei der Markenwahl vorwiegend um die Identifikation mit uns. Das heißt, dass wir zu 100% hinter dem Produkt durch vorherige Tests und Recherchen stehen müssen. Die wichtigste Frage, die wir uns immer stellen, ist, ob wir das Produkt selbst als Konsument kaufen würden.

Welche Kooperationen machen euch am meisten Spaß?

Stefan: Die Kooperationen, die eine richtige Herausforderung beinhalten. Zum Beispiel eine Woche auf irgendetwas zu verzichten oder etwas Neues in den Alltag integrieren zu müssen, macht wirklich Spaß. Wir wissen ja am Anfang nie, was uns erwartet.

Patricia: Ich liebe vor allem die Kooperationen, die perfekt zu uns passen und einen persönlichen Charakter haben.

Was erwartet eure Leser 2017?

Patricia: Eine ganze Menge. Neben unseren „normalen“ Themenbereichen haben wir das Projekt Ordnung, für mehr Ordnung und System in unserem Leben, ins Leben gerufen. Außerdem haben wir das Projekt „Back to the roots“ gestartet, wofür wir uns einmal monatlich für eine Woche rein saisonal und regional ernähren und das auf dem Blog dokumentieren. Da ich schwanger bin, wird es von nun an auch die Kategorie Baby geben und die Kategorien Beauty und Interior werden regelmäßiger bespielt. Für Fitnessbegeisterte ist bestimmt Stefans Marathon- und Triathlonprojekt gespannt.

 

Workshop

Beratung