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März 10, 2017

Mashie-Interview mit Marina Holthaus

Marina Holthaus, Beraterin Mashup Communications

Marina ist vom Fernsehen in die PR-Branche gewechselt. Im Mashie-Interview erzählt sie, auf welche Storytelling-Kampagne sie in letzter Zeit besonders stolz war und welches private Herzensprojekt sie gerade gestartet hat.

Was machst Du vor allem bei Mashup Communications?

Ich berate unsere Kunden in Sachen öffentlichkeitswirksame Maßnahmen. Mithilfe von PR erzähle und verpacke ich Inhalte in Geschichten, damit sie besser Gehör finden. Das können sowohl PR- und Social-Media- als auch Storytelling-Strategien sein, um eine Marke auf dem deutschen Markt einzuführen oder eine Marke, ein Produkt oder Leistung mit Texten und visuellem Content entsprechend zu positionieren. Natürlich bin ich als Berater auch Ratgeber in schwierigen PR-Situationen für unsere Kunden. Da ich früher beim Fernsehen gearbeitet habe, freue ich mich immer, wenn ich meine visuelle Kompetenz für Videos mit einbringen kann.

Was macht für Dich Deine Arbeit bei Mashup Communications aus?

Bei Mashup Communications gibt es zwar offizielle Hierarchien, trotzdem ist der Spirit und Workflow überhaupt nicht hierarchisch. Jedes Team hat seine Hauptkunden und arbeitet sich so in spezielle Themenfelder ein. Im Endeffekt werden Aufgaben aber immer auf alle verteilt. Jeder bringt seine Stärken in Form von Tipps ein.

Gibt es eine Kampagne, auf die Du in letzter Zeit vor allem stolz bist?

Stolz bin ich zum Beispiel auf das Projekt Netzwerk Hören. Das ist eine Initiative des Bundeslandes Saarland, um medizinische Kompetenz und Tourismus zu vereinen. Wir haben dabei von Schwerhörigkeit betroffene Patienten sowie Experten zum Thema Cochlea-Implantat interviewt und jeweils dazu eine Geschichte geschrieben, die mitfühlend und motivierend sein sollte. Ein gutes Beispiel dafür, dass durch Storytelling aus einem zunächst vermeintlich „unsexy“ Thema tolle emotionale und mitreißende Inhalte entwickelt werden können. Stolz hat es mich aber vor allem gemacht, dass sich zum einen die beiden Betroffenen mit den Texten voll und ganz wohl gefühlt haben und vom Kunden die Rückmeldung kam, dass das Ziel, andere Betroffene damit zu sensibilisieren, gut angenommen wurde.

Was ist daneben ein Herzensprojekt von Dir?

Zusammen mit Inga (auch Mashie) habe ich eine Idee für einen Blog entwickelt. Das Projekt Perfectly Imperfect ist für mich ein ganz persönlicher Reminder, meinen Hang zur ausgeprägten Selbstkritik abzulegen. Zudem ist so ein Projekt einfach eine tolle kreative Spielwiese, auf der man sich nach eigenen Vorstellungen austoben kann.

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Backstage, People