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Juli 31, 2012

Rebecca, zwei Jahre Mashup und ein Abschiedsbrief

Meine lieben Mashies,

genau jetzt in diesem Moment beginnt sie, meine letzte Stunde bei Mashup Communications. Der Desktop ist geputzt, die sieben Sachen in der Kiste verstaut und die letzten Zeilen, die ich auf meinem treuen Begleiter von Dell schreibe, sind ein Abschiedsbrief an euch (Spätestens jetzt sollten die Augen feucht werden!). Bevor es im wahrsten Sinne des Wortes auf zu neuen Ufern geht, will ich euch aber für die letzten 25 Monate danken, in denen wir gemeinsam gearbeitet, gequatscht, geblödelt, gelacht, gesoffen, gemeckert und gemotzt haben. Kurz: Wir hatten eine ziemlich gute Zeit zusammen und ihr seid mit sehr ans Herz gewachsen.

Als ich am 1. Juli 2010 zum ersten Mal die Stufen in den Mashup-Edel-Bunker in der Zehdenicker Straße 14 herabstieg, hatte ich eigentlich keine Ahnung, was so alles auf mich zukommen sollte. War auch nicht weiter schlimm, euch ging es ja ähnlich – ich war schließlich der erste feste Zuwachs der Mashup-Familie. Zwar musste ich auch die Schwierigkeiten in Kauf nehmen, mit denen sich Erstgeborene so rumschlagen müssen, gleichzeitig hab ich auch nicht zu knapp von eurer vollen Aufmerksamkeit profitiert: So waren schon nach ein paar Monaten Begriffe wie „Player Syndikation“, „Monetariserungspotenial“ und „Targeting“ fest in meinem Alltagswortschatz verankert, zahlreiche Pressemitteilungen verfasst, Social Media Strategien geschmiedet und gefühlte 100.000 Journalisten-Telefonate geführt. Lange hattet ihr den nötigen Sprung ins kalte Wasser angekündigt und irgendwann war ich dann drin im Wasser. Kalt war es eigentlich auch nicht und schwimmen konnte ich schon ganz gut. Und Schwupps ging sie los, meine Karriere als PR-Beraterin und das rasant-gesunde Wachstum von Mashup Communications.

Bald bekam ich ein Geschwisterchen. Es war blond und hieß Franziska. Ich war glücklich über einen Artgenossen, von denen es dann fast im Monatstakt ein paar mehr gab: Conni, der Freigeist, Julia mit dem trockensten Humor aller Zeiten, Eva von schräg gegenüber, Mirja der Italien-Lover und ein Haufen toller Praktikanten (Carola, Sebastian, Tabea, Anna, Steffi, Lydia, Hannes, Tanja und natürlich lovely Lou) haben meinen Arbeitsalltag immer wieder aufs Neue bereichert. Und Schwupps war ich vom Küken zum alten Hasen aufgestiegen, der Bunker gegen den hellen Hinterhof getauscht und die Schreibtischinseln erweitert. Das war sie also, die viel beschriebene schnelle Karriere in Startup-Unternehmen, über die ich in so vielen Pressemitteilungen geschrieben hatte. Man wächst ja schließlich mit seinen Aufgaben! Und ehrlich gesagt: Trotz des ganzen Improvisierens, das einem manchmal die Branche und junge Unternehmen abverlangen, will ich sie niemals missen und sie jedem ans Herz legen! An kaum einem anderen Ort hätte ich wohl in so kurzer Zeit so viel dazulernen können.

Nora und Miriam, da habt ihr zwei viel dazu beigetragen: Danke für eure Geduld, euer absolutes Vertrauen in mich und meine Fähigkeiten, die Unterstützung eigene Projekte umzusetzen, und vor allem dieses tolle Team.

Liebe Franzi, du „alter Hase Kollegin“. Dir danke ich ganz besonders für die vielen Gespräche über den Job und den ganzen Nonsense. Yoga-Pausen und dafür, dass wir jetzt keine Kolleginnen, sondern Freundinnen sind.

Evi – oder sollte ich einen der vielen Spitznamen anwenden? Du Knallbirne bist einfach eine Bereicherung in jeder Hinsicht.

Chulia – deine trockenen Sprüche werde ich echt vermissen!

Mirja – kurz war’s mit uns. Aber gut. Danke für die super Zusammenarbeit. Lass es dir gut gehen mit den Mashies.

Liebe Lou, du warst die beste Booking-Praktikantin, die man sich vorstellen kann! Großes Danke für deine Unterstützung!

Und last but not least, die Tanja. Jeden Morgen warst du mir ein Augenschmaus! Du bist Spitze und kannst alles!

Ihr Lieben, jetzt mach ich Schluss. Ich muss los, euch bekochen und bin eh schon spät dran. Es war mir ein Fest, wir bleiben in Kontakt und ihr bekommt bald eine Postkarte vom anderen Ende der Welt!

Auf Wiedersehen, Eure Rebecca

Anne, du dachtest doch nicht etwa, ich würde das Adoptivkind vergessen! Dicken Knutscher an dich und danke, dass du so bist wie du bist. Hast noch ein Streckbräu bei mir gut.

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Miriam Rupp

Miriam nimmt die Rolle des Kapitäns der Agentur ein und führt diese visionär, aber auch gut geplant und strukturiert, durch die Zeiten des Medienwandels. Sie manövriert bekannte wie auch neue Gewässer mit Begeisterung. Wer sich darauf einlässt, kann eine turbulente, mitreißende Fahrt erleben.


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