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Juni 13, 2013

Workshop Kickoff: Erklärbär Nora und PR-Flüsterin Franziska beim „PR für Gründer“ Workshop an der TU

„Vor die Gruppe treten, Ruhepause und Augenkontakt“ steht als erster Punkt auf meinem Ablaufplan, den Franziska für unseren Pilot-Workshop „PR für Gründer“ ausgearbeitet hat. Es ist Montag, 09:00 Uhr, die meisten Teilnehmer haben sich im Gründungszentrum der TU eingefunden und schauen uns erwartungsvoll an. Einige Gesichter kennen wir bereits von unserer Zusammenarbeit mit dem TU-Gründungszentrum, bei der wir einige Ausgründungen mit Pressearbeit unterstützen. Nun gilt es ihnen und den anderen ausgewählten Teilnehmern des Gründungsförderungsprogramms grundlegendes theoretisches PR-Wissen zu vermitteln und ihnen hilfreiche Praxisbeispiele an die Hand zu geben.

Das Seminar ist der Auftakt zu einem neuen Feld, das Mashup für sich entdeckt hat. Von dem Wissen, das wir in nunmehr vier Jahren Startup-PR-Beratung mit Mashup Communications unter Beweis gestellt haben, sollen Gründer künftig auch in Workshopform profitieren. Je nach Bedarf, individuell zugeschnitten.

„Was erwartet ihr von diesem Workshop-Tag“, fragt Franziska in die Runde? Die Antworten der Teilnehmer decken sich ziemlich genau mit dem, was wir für heute vorbereitet haben. „Wie schreibt man eine Pressemitteilung?“, „Welche Inhalte sind für die Presse überhaupt interessant?“, „Wann ist der richtige Zeitpunkt, um mit PR anzufangen?“ oder „Wie erreiche ich die für mich relevanten Journalisten?“ sind nur einige der Fragestellungen, die wir an diesem Tag mit den Teilnehmern behandeln wollen. Zunächst heißt es für mich, die Grundlagen der PR anhand von Definitionen und Beispielen zu erklären, danach vermittelt Franziska Schritt für Schritt die praktische Herangehensweise bei der Pressearbeit. Doch Franziska und ich sind nicht die einzigen, die an diesem Tag „arbeiten“. Nach den vermittelten Basics sind die Teilnehmer am Zug. „Perspektivenwechsel“ heißt das erste Spiel. So muss sich beispielsweise eine Gruppe überlegen, was sie als Investor über ein Startup lesen möchte. Auch den Journalisten-Anruf üben wir am praktischen Beispiel. Plötzlich merken die Gründer, dass vorab definierte Kernbotschaften bei der Ansprache hilfreich sind, um den Journalisten vom eigenen Produkt zu überzeugen. Und das, obwohl manche der Teilnehmer auf der anderen Seite des imaginären Telefons ihre Rolle als Redakteur genüsslich auskosten.

Am Ende des Workshops gibt es eine offene Feedbackrunde. Interessant für uns ist, dass die meisten Teilnehmer sich dafür bedanken, nun eine Struktur für die eigene Pressearbeit zu haben: „Jetzt bin ich richtig motiviert, um mit der PR anzufangen“, verabschiedet sich ein Teilnehmer bei mir. Aus dem anonymen Evaluationsbogen erfahren wir außerdem, dass auch die Hinweise zum Online-Pressebereich und zu Social Media, die Bedeutung und Gestaltung von Bildmaterial sowie das Verfassen von Unternehmensportraits und Pressemeldungen als besonders wertvoll für die eigene Pressearbeit bewertet wurden.

Mein Fazit: Nach 8 Stunden als „Erklärbär“ und „PR-Flüsterin“ sind Franziska und ich ziemlich geschlaucht, aber auch glücklich. Alle Teilnehmer waren von Anfang bis Ende aufmerksam und haben den Trainingsraum voller Tatendrang verlassen. Auch uns hat der Tag bereichert und Lust auf mehr gemacht. Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Seminar. Bei Interesse schreibt uns unter workshop (at) mashup-berlin (dot) de.

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