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Juni 3, 2014

10 Fragen an… Denny Fischer von SmartDroid

1. Erst einmal die Fakten: Wie heißt du, wie heißt dein Blog und worum geht es dort?

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Mein Name ist Denny Fischer und mein Blog hört auf den Namen SmartDroid. Wie schon der Name eventuell verrät, geht es bei uns hauptsächlich um smarte Technologie, was letztlich wie bei den meisten mit den Smartphones (neue Generation ab iPhone) begonnen hatte. Nach nun bald fünf Jahren hat es sich so entwickelt, dass wir hauptsächlich über Geräte mit Googles Android schreiben, allerdings auch gern über wichtige und interessante Dinge aus dem Web berichten.

2. Warum hast du ihn gegründet?

Angefangen hat alles mit dem klassischen privaten Tagebuch, doch irgendwann wollte ich eben über das schreiben, womit ich mich selbst täglich befasse. Und da ich mit dem Computer aufgewachsen bin, konnte mein Thema eigentlich nur die Consumer-Technik und ihre Entwicklung sein.

3. Was zeichnet deinen Blog aus, was unterscheidet ihn von anderen?

Inzwischen sind wir hauptsächlich auf News und Tipps spezialisiert, gehören aber mit zu den schnellsten Blogs in Deutschland in unserer Branche. Wer also News von gestern nicht erst in zwei Tagen lesen will, ist bei uns richtig. Ansonsten dürften wir damit auffallen, dass wir nicht groß um den heißen Brei reden, keine Beiträge unnötig aufblähen, sondern kurz und schnell auf den Punkt kommen. Des Weiteren sind wir bis heute noch ein Blog, während sich viele eher in die Richtung Online-Magazin entwickelt haben. Ansonsten sind wir sehr persönlich und lassen viel subjektive persönliche Meinung einfließen, da sich ein Leser meines Erachtens von trockenen Laborwerten in einem Testbericht keine brauchbaren Infos entnehmen kann.

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4. Wie viel Zeit investierst du pro Woche in deinen Blog?

10 Stunden am Tag sind mindestens fällig, in der Regel investiere ich aber doch deutlich mehr Zeit. Am Wochenende versuche ich inzwischen etwas herunterzufahren, um wieder Kraft zu sammeln und vor allem einen freien Kopf zu bekommen.

5. Was ist dein liebstes Blogger-Tool?

Die meisten Quellen konsumiere ich über Feedly (RSS-Reader) und Twitter (schneller geht’s kaum). Die für mich interessanten Artikel/Inhalte schmeiße ich dann mit einem Klick in mein Pocket (früher Read it later), woraus ich mir dann meine Beiträge bastle.

6. Wie viele Klicks erhältst du so am Tag und wie baust du Reichweite auf?

Derzeit generieren wir so ca. 12.000 bis 16.000 Seitenaufrufe je Tag. Reichweite konnten wir vor allem durch viel Geduld aufbauen. Das bedeutet, dass ein gesunder Aufbau bei Google viel Zeit benötigt aber sich irgendwann positiv bemerkbar macht. Des Weiteren pushen wir natürlich alle Beiträge noch auf Facebook, Twitter und Google+, wobei alle drei Netzwerke keinen großen Anteil der Besucher ausmachen. Die korrekte Angabe von Quellen generiert ebenso Reichweite, denn wenn mit den Backlinks alles richtig klappt, sieht die Quelle euren Link und wird aufmerksam. Daraus kann natürlich später eine Quellenverlinkung in eure Richtung resultieren.

7. Wie verdienst du dein Geld?

Mein komplettes Einkommen generiert inzwischen der Blog, doch das war sicher nicht die Frage. Im Blog schalten wir die klassische Werbung mit Bannern (hauptsächlich Adsense) und generieren zusätzlich Einnahmen mit Affiliate über Netzwerke wie Zanox und Amazon.

8. Wann ist ein Gastbeitrag von kommerziellen Anbietern spannend für deinen Blog?

Wenn der Beitrag vor allem nicht dadurch auffällt, dass er letztlich nur werben soll. Wir hatten jetzt beispielsweise zweimal Beiträge über Wiko-Smartphones, die wir getestet und anschließend noch verlost haben. Ich denke davon hat dann jeder etwas, der Hersteller, wir und auch der Leser. Aber das sind alles Dinge, die man auch erst über Jahre hinweg gelernt und begriffen hat.

9. Welche Blogs liest du selbst am liebsten?

So richtig viel lese ich ehrlich gesagt nicht, da ich das ja quasi sowieso schon den ganzen Tag mache. Wenn ich aber mal etwas lese, dann bin ich eher im Bereich Serien/Filme aktiv und konsumiere alles was mir so in meine Twitter-Timeline gespült wird. Wenn ich dennoch Empfehlungen geben darf, dann sind das sicher die Kollegen von mobiFlip.de und BewegtesBildBlog.de.

10. Der wichtigste Tipp an Unternehmen, die Blogger-Relations aufbauen wollen?

Auch wenn ich selbst schon solche Events mitgemacht habe und man das teilweise für den frühzeitigen Erhalt von Testgeräten machen muss, so bin ich inzwischen gegen diese typischen Events, auf welchen Champagner getrunken und in 5* Hotels geschlafen wird, obwohl das eigentliche Event nur 2,5 Stunden der Zeit einnimmt. Es macht immer mehr den Anschein einer indirekten Bestechung für eine bessere Produktbewertung.

Lieber weniger Geld für teure Flüge, Hotels und Locations ausgeben, sondern mehr Blogger mit Testgeräten usw. versorgen. Ansonsten sind Blogger auch nur Menschen.

Workshop

Beratung

Mia Marjanovic