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Juni 24, 2014

10 Fragen an Frank von netscripter

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1. Erst einmal die Fakten: Wie heißt du, wie heißt dein Blog und worum geht es dort?

Ich bin der Frank, mein Blog heißt netscripter und ich schreibe über die Medienwelt.

2. Warum hast du ihn gegründet?

Die Seite gibt es schon lang. Hat vieles durchgemacht. Aber kurz gesagt: Ich wollte eine Plattform zum experimentieren, zum ausprobieren. Erst waren es technische Spielereien mit PHP, aktuell sind es vor allem Fingerübungen für das Schreiben, Recherchieren und Spielereien rund um SEO und Social Media.

3. Was zeichnet deinen Blog aus, was unterscheidet ihn von anderen?

Haha, das sagt bestimmt jeder über sein Blog: Aber ich versuche (fast) alles aus einer Hand zu machen. Das Template, die Grafiken, Social Media und natürlich die Texte und diese Erfahrungswerte auch in die Blogartikel einfließen zu lassen.

Ansonsten ist es die Mischung aus Medienkritik und praktischen Tipps für den Webworker-Alltag.

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4. Wie viel Zeit investierst du pro Woche in deinen Blog?

Das schwankt etwas nach Lust, Laune und Zeit. Aber ich versuche aktuell so 4-6 Stunden intensiv zu investieren. Nimmt man Twitter dazu, werden es noch deutlich mehr.

5. Was ist dein liebstes Blogger-Tool?

Ganz klar: WordPress. Ein solides, gut dokumentiertes Framework, das mir im Detail die volle Freiheit lässt. Sei es über Plugins, das Template-System oder Markup-Unterstützung in den Artikeln.

6. Wie viele Klicks erhältst du so am Tag und wie baust du Reichweite auf?

Im Schnitt sind es zwischen 50 und 70. Trifft ein Thema mal einen Nerv, dann auch mal 300-400. Und das ist es auch schon. Ich experimentiere mit Inhalten, alles andere wächst dann meist organisch. Ab und zu teilt ein Multiplikator auf Twitter meine Inhalte. Ansonsten konzentriere ich mich tatsächlich auf Onpage-Optimierung, persönliche Gespräche und die klare Kommunikation meines Bloggerlebens per Signatur, Mailadressen, Offline-Dokumenten und Social Media Accounts.

7. Wie verdienst du dein Geld?

Nicht mit meinem Blog. Ich gehe ganz normal arbeiten und verdiene – zugegebenermaßen – ebenfalls in der bunten Medienwelt mein Geld. Dabei achte ich aber klar darauf, dass kein Arbeitgeber Einfluss auf meine inhaltliche Freiheit nimmt. Ich möchte über das Schreiben, was mir am Herzen liegt, ohne dass mir da jemand reinredet. Auch ein Grund (aber nicht der einzige), warum ich mit dem Bloggen kein Geld verdiene. Ich möchte mich von niemandem abhängig machen, jedes Thema angehen können, niemandem nach dem Mund reden, nicht darauf achten müssen bestimmte Conversions, Klicks oder andere Zahlen zu erreichen oder das Template auf bestimmte Bannergrößen zu optimieren. Das ist meine Form des Idealismus, die ich hier auslebe.

8. Wann ist ein Gastbeitrag von kommerziellen Anbietern spannend für deinen Blog?

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Wenn er extern verfasst wird: gar nicht. Sollte ich ihn selbst schreiben können, nur dann, wenn ich tatsächlich frei darin bin, wie und was ich schreibe. Im Endeffekt reicht es also mir eine Pressemitteilung zu schicken. Entweder finde ich das Thema spannend oder eben nicht. So einfach ist das. Das soll jetzt aber keine Aufforderung sein, mich wild zuzuspammen – auch das kann Thema bei mir werden.

9. Welche Blogs liest du selbst am liebsten?

Hauptsächlich sind das Blogs, die selbst einen journalistischen Anstrich oder Medienbezug haben. Ich tummele mich gern bei Stefan Niggemeier, Karsten Lohmeyer, perun.net und t3n, wenn man das noch Blog nennen möchte. Bei Stadtblogs wie Weltnest und Leipzig Leben schaue ich aber genauso gern mal vorbei, wie beim Supermarktblog und der Eskapistin. Gelesen wird, was gut geschrieben und informativ ist. Da gibt es ja zum Glück einige Blogs.

10. Der wichtigste Tipp an Unternehmen, die Blogger-Relations aufbauen wollen?

Seid ehrlich! Erwartet ehrliche Reviews und gebt keine verschwurbelten Vertragsbedingungen raus. Entweder euer Produkt ist gut und ihr seid davon überzeugt, oder ihr lasst es einfach sein! Gute Produkte finden von ganz allein ihre Fans, sobald sie eine gewisse Bekanntheit und Qualität erlangt haben. Und wenn noch einmal jemand meint „Heilen mit Pilzen“ wäre doch ein super Thema, um es auf meiner Seite zu verlinken, sollte derjenige vielleicht selbst erst einmal versuchen seine geistige Umnachtung damit zu heilen.

Photo Credit: Leonore Rost (leonorerost.de)

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