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November 24, 2014

Die Social Media Strategie für Startups in 3 Stunden verbessern

3 Stunden Social Media_50

Das Startup ist gegründet, die bürokratischen Hürden genommen, das Crowdfunding war erfolgreich – doch was nun? Kein Lärm, die Hütte wird wider Erwarten nicht eingerannt. Das könnte daran liegen, dass das Startup einfach noch nicht bekannt genug ist. Die Zeit rennt, da die Konkurrenz schon in den Startlöchern steht. Hier kommt Social Media ins Spiel. Ein oftmals unterschätzter Marketingkanal, der, gut bespielt, ein sehr leistungsstarkes Instrument sein kann. Mit diesen einfachen Tipps, gelingt die richtige Social Media Strategie innerhalb weniger Stunden – drei um genau zu sein.

30 min. – Die passenden Plattformen finden

Hier gilt: Klasse, statt Masse. Es bringt nichts auf Facebook, Twitter, Instagram, Pinterest, Google +, Xing, Linkedin, tumblr und Co. vertreten zu sein und obendrauf noch einen eigenen Blog zu führen, wenn die Plattformen nicht passend genutzt werden. Eine geschickte Verknüpfung bestehender, ausgewählter Netzwerke kann weitaus sinnvoller sein, als überall mitspielen zu wollen. Die Frage „Wer ist meine Zielgruppe und wo halten sie sich auf?“ muss beantwortet werden. Für ein Interior-Design-Geschäft ist Pinterest zum Beispiel sinnvoll, für ein Unternehmen, bei dem eher Texte im Vordergrund stehen, nicht.

30 min. – Ziele festlegen

Weiterhin ist wichtig, wofür Social Media genutzt werden soll. Soll die Marke gestärkt werden (Branding)? Soll das Unternehmen leichter im Internet gefunden werden (SEO)? Werden PR-Zwecke verfolgt? Oder möchte ich den Verkauf meines Produkts antreiben (Sales)? All dies ist grundlegend für die Social Media Strategie, da sich daraus die möglichen Themen ergeben. Twitter eignet sich ausgezeichnet zur Kundenberatung, Blogs zur Suchmaschinenoptimierung und Facebook kann unter anderem die Sales pushen.

30 min. – Einen Themenplan erstellen

Sind die Plattformen gefunden und die Ziele festgelegt, geht es an die Inhalte der Kanäle. Es ist durchaus sinnvoll auch kuratierte Beiträge in den Themenplan zu integrieren, da man damit das Vertrauen des Publikums gewinnt und langfristig als Experte auf dem jeweiligen Gebiet wahrgenommen werden kann. Verstehe dein Zielpublikum, liefere ihnen, was sie brauchen und wollen. Sprich nicht nur von dir, sondern stelle auch mal Fragen. Nicht umsonst heißen Facebook, Twitter & Co. soziale Netzwerke. Eine interessante Mischung aus Links, Videos, Fotos und Brancheninsights liefert dem Leser Mehrwert und ermuntert zum Teilen.

30 min. – Ziehe Starthilfe in Betracht

Aller Anfang ist schwer. Du denkst gesponsorte Posts sind schummeln und gute Inhalte verbreiten sich von allein? Dann solltest du für die Social Media Strategie umdenken. Es kann durchaus Sinn ergeben besonders inhaltsstarke Beiträge mit Medien-Budget zu hinterlegen. Facebook möchte schließlich auch Geld verdienen und behält sich vor, die Reichweite einzuschränken. Auch bekannte Blogger, wie Conni Biesalski von Planet Backpack, empfehlen Facebook-Neulingen ihre Strategie zu überdenken: „Würde ich heute einen Blog starten, würde ich schon gleich zu Beginn meine neue Facebook-Seite mit ein bisschen Starthilfe pushen und so mehr Leser darauf aufmerksam machen.“

60. min. – Monitoring und Reporting

Beobachten und auswerten. Was macht die Konkurrenz? Es lohnt sich, mal einen Blick nach rechts und links zu werfen. Auch das Publikum ist wichtig. Sie sind schließlich maßgeblich am Erfolg beteiligt. Einen Überblick, welche Beiträge besonders gut ankommen, wo diskutiert wird, Erklärungsbedarf besteht oder auch Lob ausgesprochen wird, bekommt man bei der Auswertung der Kommentare und Likes. Anhand dieser Analyse/Reportings sollte man auch die KPIs (Key Performance Indicator) festlegen oder anpassen.

0 min. – Spaß haben

Der wichtigste Tipp, der zugleich keine Zeit benötigt, denn die Inhalte, die einem selbst und dem Publikum Freude bereiten, kommen immer am besten an.

Photo: Surian Soosay CC BY-NC-SA 4.0

 

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