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Dezember 2, 2014

Das Rezept für einen gelungenen ersten Eindruck

Lernen wir einen Menschen kennen, entscheiden im Business meist die ersten Sekunden über eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Wir alle machen uns ganz unbewusst sofort ein Bild von allem und jedem. Dies führt auch dazu, dass wir unser Gegenüber rasch in eine Schublade stecken und noch bevor wir in ein richtiges Gespräch einsteigen, entscheiden, ob wir jemanden kennen lernen möchten, er uns sympathisch ist oder eben nicht.
Um den ersten Eindruck mit Bravour zu meistern, gibt es einige Zutaten, die jeder auf seiner Liste haben sollte, wenn man sich das erste Mal bei einem neuen Geschäftspartner, im Bewerbungsgespräch oder auf einem Business-Event vorstellt.Rezepte

Körpersprache, Kleidung, Gestik und Mimik sind die wichtigsten Inhalte für einen gelungenen ersten Eindruck:

 Eine Hand voll Händedruck –

Er ist die erste Form der persönlichen Interaktion und der Einstieg zum Gespräch vis-à-vis. Menschen mit einem festen Händedruck werden häufig erfolgreiche und verantwortungsvolle Berufe zugesagt. Sie wirken selbstbewusst und vertrauenserweckend. Ein weicher, kraftloser Händedruck hingegen erweckt den Eindruck, dass unser Gegenüber introvertiert und schüchtern ist. Gerade Frauen wird diese Form des Handshakes häufig zugeordnet. Also gleich beim Händeschütteln darauf achten, ein kleines Statement zu setzen, um dir Aufmerksamkeit zu verschaffen.

Eine Prise Blickkontakt –

Dies ist ein enorm wichtiger Punkt, den aber viele Menschen vernachlässigen. Der erste Blickkontakt erfolgt meist in Verbindung mit dem Händedruck. Aber auch darüber hinaus signalisiert stetiger Augenkontakt Selbstbewusstsein und Interesse an unserem Gesprächspartner. Wenn man jetzt noch ein Lächeln auf sein Gesicht zaubert, ist schon eine große Hürde genommen. Denn Lachen spiegelt sich in unseren Augen wieder und steigert den positiven ersten Eindruck. Wer möchte schon gerne permanent angestarrt oder arrogant begutachtet werden? Mit einem sympathischen Lächeln und offenen Blickkontakt fühlen sich die Menschen gleich willkommen und man wirkt im Handumdrehen authentisch.

Eine gute Portion Sprache –

Unsere Stimme, Aussprache und Wortwahl sind ein maßgeblicher Spiegel unserer Persönlichkeit. Gesprächspartner mit einer ruhigen, tiefen und entspannten Stimme steigen auf der Sympathieskala. Dagegen erwecken piepsige und hektische Stimmen den Eindruck, dass der Mensch unsicher bis hin zu inkompetent ist.
Jeder sollte versuchen, seine Worte mit Bedacht zu wählen und lieber einmal mehr durchatmen, bevor die Ideen wie ein Wasserfall herunterquasselt werden. Als Übung kann das Präsentieren vor Freunden oder Familie helfen. Sie können gezielt Tipps geben und lassen dich in deinem Auftreten sicherer werden.

Kleidung zum Garnieren –

Mit unserer Kleiderwahl können wir Einfluss auf unser Selbstbild nehmen und den ersten Eindruck in gewisser Weise lenken. Je mehr Gemeinsamkeiten unser Gegenüber wahrnimmt, desto sympathischer wirken wir. Zieht man sich also dem Anlass entsprechend an, sammeln wir definitiv Pluspunkte.
Unangemessene Kleidung kann sogar von dem Gesprächspartner als Provokation wahrgenommen werden und das möchte doch keiner beim ersten Eindruck riskieren.
Es ist also wichtig, sich vorher über das Treffen zu informieren. Welchen Dresscode gibt es in dem Unternehmen oder in welcher Situation findet das erste Aufeinandertreffen statt? Häufig verraten die Bilder der Unternehmensseite eine Menge über den jeweiligen Dresscode und bieten dir so eine Orientierungshilfe.

Wie soll man diese Punkte alle gleichzeitig bedenken und trotzdem super locker und natürlich wirken? Die Devise lautet, nicht zu viel nachdenken! Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und auch die charmantesten Gesprächspartner hatten vor ihrem ersten Kennenlernen weiche Knie. Mische die Zutaten einfach gut durch und füge dem Ganzen eine Prise Gelassenheit hinzu.

Foto: Andrea Goh CC BY 2.0

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