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Februar 2, 2015

Boost Attention: 5 Tipps & Tricks für die gelungene Infografik

Infografik_deutsch

Wir leben in einer Wissensgesellschaft in der täglich zahlreiche Informationen auf uns einprasseln, die wir noch dazu innerhalb kürzester Zeit aufnehmen und verarbeiten sollen. Kein Wunder, dass Infografiken in der Medienlandschaft momentan so im Trend liegen. Denn sie können auf einfache Art und Weise Sachverhalte präzise erklären, auf die der Leser vorher keinen Zugriff hatte. Sie schaffen einen strukturierten und geordneten Zugang zu Informationen und sparen somit viel Zeit für den Leser. Besonders im Journalismus sorgen sie für Profilschärfe und Aufmerksamkeit. Dank Online-Tools wie Infogr.am oder Piktochart kann zudem jeder selbst ein Schaubild kostenfrei erstellen. Doch was macht eine aussagekräftige Infografik überhaupt erst aus und wie stellt man sicher, dass auch diese in der täglichen Informationsflut bei den Lesern nicht untergeht? Die folgenden Tipps zeigen, was man beim Erstellen unbedingt beachten sollte:

1. Die FIRED-Methode

Bevor man sich überlegt, welches Tool man einsetzen möchte, ist es zunächst wichtig, sich in die Position des Betrachters zu versetzen und über folgende Punkte nachzudenken:

  • Fresh: Wie soll sich das Design deiner Infografik von anderen abheben?
  • Informative: Werden über deine Infografik ebenso exakte wie verblüffende Fakten dargestellt?
  • Relevant: Bilden die dargestellten Informationen ein harmonisches Ganzes?
  • Entertaining: Wie kann deine Infografik die Aufmerksamkeit des Betrachters fesseln?
  • Different: Was ist das Neuartige an deiner Infografik und was gab es davor so vielleicht noch überhaupt nicht?

Wenn man diese Fragen beantwortet hat, fällt die Umsetzung schon viel leichter und man kann ganz sicher gehen, sein Ziel, eine einzigartige Infografik zu erstellen, nicht aus den Augen zu verlieren. Die grafische Umsetzung sollte den Leser sofort ansprechen und die dargestellten Informationen kompakt veranschaulichen.

2. Weniger ist mehr

Bei der Auswahl und der Visualisierung der Daten ist es ratsam darauf zu achten, den Leser nicht mit zu vielen Informationen zu überfordert. Fakten sollten kurz und bündig sein, denn Ziel jeder Infografik ist es Sachverhalte einfach zu visualisieren. Sie muss selbsterklärend und widerspruchsfrei interpretierbar sein. Sie sollte ihre eigene Bedienungsanleitung mitbringen und das Kernthema über Hierarchisierung deutlich darstellen. Jeder Leser muss schließlich die gleiche Kernaussage aus ihr ziehen können.

3. Fakten, Fakten und nochmals Fakten

Eine Infografik ist wenig Wert, wenn die ihr zu Grunde liegenden Daten und Fakten mangelhaft sind. Man sollte sich daher unbedingt kritisch hinterfragen, ob die verwendeten Zahlen auch ausreichend und vor allem zuverlässig sind. Datenquellen variieren und können aus der eigenen Recherche oder auch von Kunden stammen. Auf quora.com finden sich Plattformen, auf denen zahlreiche Statistiken zu verschiedenen Themen zusammengetragen sind. Diese können eine solide Grundlage für die eigene Infografik bilden. Wichtig ist auch immer die Quelle der eigenen Recherche zu nennen. Besonders löblich ist es natürlich vollkommen neue Zahlen zu sammeln. Hierbei ist es ratsam darauf zu achten, dass die Zahlen tatsächlich bei der Zielgruppe von Interesse sind und darüber hinaus auch für eine entsprechende Visualisierung ausreichen.

4. Bring Bewegung ins Spiel

Natürlich macht eine ansprechende Optik eine gute Infografik überhaupt erst aus. Neuartige und bildliche Umsetzungsformen sind besonders vorteilhaft. Mit HTML5 Animations-Tools wie Adobe Edge Animate kann man Bewegungen in erstellte Grafiken einbinden. Das Tool bietet zahlreiche Templates und Anwendungen, mit denen man Bewegung und Interaktivität in seine Infografik bringen kann und sich so besser von der Masse abhebt. Video-Tutorials erleichtern den Einstieg.

5. Ein guter Rahmen ist fürs Bild entscheidend

Eine noch so gute Infografik ist wenig überzeugend, so lange diese vollkommen zusammenhangslos veröffentlich wird. Ein hochwertiger und interessanter Begleittext, der Kontext und Hintergründe zur Grafik beleuchtet, ist gefragt. So kann der Leser sich schneller auf die Infografik einlassen und sie gleich in den richtigen Kontext einordnen.

Um eine qualitativ hochwertig Infografik mit echtem Aha-Effekt zu erzeugen, sollte man auf jeden Fall genügend Zeit und Energie in die Recherche und die visuelle Umsetzung stecken. Wenn die Infografik dann erstmal erstellt ist, sollte man sich daran machen diese in geeigneten Medien zu platzieren. Ist das erstmal geschafft, hat man gute Chancen sich mit einem spannenden Thema einen Namen zu machen und positiv in den Köpfen der Leser zu bleiben.

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