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Juni 9, 2015

Blogger-Interview – 10 Fragen an Tamina Schuster von Fashionjudy

1Tamina von fashionjudy_fashion blog_2. Erst einmal die Fakten: Wie heißt du, wie heißt dein Blog und worum geht es dort?

Ich bin Tamina und meinen Blog habe ich fashionjudy genannt. Judy wird im Englischen umgangssprachlich für Schneiderpuppe genutzt. Das fand ich irgendwie süß und passend. Auf meinem Modeblog findet ihr viele Outfitideen an mir selbst, Shopping Guides, einen Travel Diary und seit ein paar Wochen auf Fitnessposts mit Schwerpunkt CrossFit.

2. Warum hast du ihn gegründet?

Ich hatte nie ein großes Budget um zu studieren. Ich hatte damals nach einer Möglichkeit gesucht, auch ohne Studium den Schritt in die Modebranche zu schaffen. In der InTouch hatte ich 2011 dann einen langen Bericht zu Modeblogs gelesen und dachte mir, warum eigentlich nicht? Einfach mal ausprobieren!

3. Was zeichnet deinen Blog aus, was unterscheidet ihn von anderen?

Ich glaube, dass mein Style sich einfach von anderen unterscheidet. Hinzukommt, dass ich 4- bis 6-mal die Woche CrossFit trainiere und dieses auch auf meinem Blog thematisiere und entsprechend Tipps teile. Ich denke, dass dieser Sport und das Trainieren mit Gewichten generell immer beliebter werden. Wer das für sich entdeckt und auch Interesse an Mode hat, ist bei mir richtig. Das ist ein Konzept, das ich so noch nicht in Deutschland gesehen habe: Mode und CrossFit.

4. Wie viel Zeit investierst du pro Woche in deinen Blog?

Das finde ich immer schwer zu sagen. Im Moment arbeite ich auch noch Vollzeit als Redakteurin, d. h. ich arbeite jeden Abend ein wenig an meinem Blog und tagsüber zwischendurch, wenn ich Zeit habe. Und dann kommen Samstag und Sonntag noch ein paar Stunden dazu. Ich hätte gerne noch ein wenig mehr Zeit, um mich auf meinen Blog zu konzentrieren, und werde diesen daher bald an erste Stelle setzen.

5. Was ist dein liebstes Blogger-Tool?

Uuuuh, schwierig. Vermutlich Photoshop. :-) Oder zählt das nicht als Blogger-Tool?

6. Wie viele Klicks erhältst du so am Tag und wie baust du Reichweite auf?

Ich erhalte so um die 1.400 Klicks am Tag. Natürlich variiert das immer ein wenig. Ich arbeite mit einem SEO-Plugin bei WordPress und habe jetzt auch ein Unternehmen engagiert, das mir bei SEO hilft. Die wissen es dann ja doch am besten. Ich bin also positiv, dass ich bald noch mehr Nutzer und Klick generieren kann. Außerdem versuche ich einfach auf Social Plattformen täglich aktiv zu sein und ebenso auf anderen Blogs.

7. Wie verdienst du dein Geld?

Das meiste verdiene ich durch Advertorials und Linksetzungen auf meinem Blog. Ein kleinerer Teil kommt durch Affiliate und Events. Gerne möchte ich noch stärker Shoutouts auf Instagram anbieten. Dies ist ein sehr starkes Medium, um etwas in die Welt hinauszuschicken.

8. Wann ist eine Kooperation mit kommerziellen Anbietern spannend für deinen Blog?

Wenn er zu meinem Blog passt. Eine Modemarke, die ich persönlich toll finde. Ein Unternehmen aus der Fitnessbranche, dessen Produkte ich testen und an meine Leser weiterempfehlen kann. Oder einfach generell Labels, aus verschiedenen Branchen, die ich unterstützen möchte. Aber ganz besonders: Wenn etwas Neues ist, wäre es natürlich super, darüber zu berichten.

9. Welche Blogs liest du selbst am liebsten?

Einfach die, auf die ich gerade stoße. Ich habe keine Lieblinge. Ich kehre aber immer wieder zu Masha Sedgwick und Bekleidet von Jana zurück. Dies sind die ersten Blogs, die ich damals gelesen habe und finde es daher schön zu sehen, wie sie sich entwickeln.

10. Der wichtigste Tipp an Unternehmen, die Blogger-Relations aufbauen wollen?

Das Wichtigste ist vermutlich, Blogger als Geschäftspartner zu sehen und nicht als Hobby-Blogger. Leider werde ich oft von Agenturen und anderen Unternehmen angeschrieben, die kein Budget für Blogger (aber andere Marketing-Tools) haben und daher nur sehr wenig Geld anbieten oder ein günstiges Produkt im Gegenzug zu einem Advertorial zum Beispiel. Ich höre dies auch sehr oft von anderen Bloggern. Ich muss von meinem Modeblog aber überleben und kann meine Rechnungen nicht mit neuen Schuhen oder einer Mütze bezahlen. Wer Qualität möchte, muss diese auch bieten.

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