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Juli 23, 2015

5 Tipps, wie euer Crowdfunding-Video mit einfachen Mitteln zum Erfolg wird

Crowdfunding-Video

Authentisch, zielgerichtet und Low-Budget

Ihr wart schon immer Revolutionäre? Bereits im Kindergarten seid ihr Trendsetter gewesen und habt nun eure erste Geschäftsidee entwickelt? Doch irgendwie fehlen euch Gleichgesinnte, Reichweite, Unterstützer und – so hart es auch klingen mag – Geld? Dann füllt euren Ideen-Koffer und geht auf eure eigene Crowdfunding-Reise! Vergesst dabei nicht, eure Geschäftsidee dafür auch gut zu verpacken. Ein Video bietet die perfekte Möglichkeit, eure Innovation potenziellen Sponsoren schmackhaft zu machen. Wir verraten euch, wie euer Crowdfunding-Video geklickt, gesehen und geliked wird:

1. Kamera, Couch und eine Prise Know-how

Bevor die Dreharbeiten starten können, muss abgeklärt werden, ob alles Notwendige, wie beispielsweise technisches Equipment, vorhanden ist. Das hört sich nach viel an, ist es aber nicht. Eine gut auflösende Smartphone-Kamera ist absolut ausreichend, um adäquates Video-Material zu produzieren. Dazu eine nette Ecke im Büro, idealerweise mit einer großen, kuschligen Couch ausgestattet und jemand, der sich ein wenig mit dem Produzieren und Schneiden von Videos auskennt. Mittlerweile bieten zahlreiche YouTube-Tutorials eine mehr als ausreichende Grundlage für den talentierten Hobby-Tarantino. Natürlich ist es von Vorteil, wenn jemand in eurem Unternehmen bereits eine gewisse Affinität für Kameraführung, Filmschnitt und Drehbuch-Konzeption besitzt. Dass es aber nicht viel an Know-How und Technik benötigt, um einer Kampagne frischen Wind zu verleihen, beweisen die Jungs von Mousr mit ihrem Video zu ihrem intelligenten Katzenspielzeug.

2. Eins, zwei oder drei

Zur Unterstützung der Crowdfunding-Kampagne macht es auch Sinn, mehrere Videos zu produzieren. Im ersten stellt ihr euch und eure Idee vor. Folgende Fragen solltet ihr beantworten: Wer seid ihr? Was ist eure Idee? Wieso ist eure Idee so außergewöhnlich und wieso sollten potenzielle Kunden euer Produkt unterstützen? Bei eurem zweiten und dritten Video könnt ihr euch auf technische Feinheiten beziehen und detailliertere Informationen zum Produkt geben. Es ist ebenfalls möglich, alle Aspekte in einem Video zu bündeln, aber passt auf, dass ihr die Zuschauer damit nicht erschlagt. Den Gründern von CA7CH Lightbox ist das besonders gut gelungen – in 2:45 Minuten klären sie alle Details ihrer portablen Mini-Kamera, langweilen dabei nicht und wecken Interesse.

3. In der Kürze liegt die Würze – Ideen auf den Punkt gebracht

Die ersten fünf Sekunden sind entscheidend. Das bedeutet, ihr solltet sofort Vollgas geben und einer typischen, langweiligen Produktpräsentation direkt den Wind aus den Segeln nehmen. Begrüßung -und los geht die wilde Fahrt! Das Video sollte dabei knapp gehalten werden. Schnelle Schnitte und wenig Sprechpausen lassen eure Idee frisch und lebendig wirken. Wenn es um technische Details geht, kann das Video auch etwas länger dauern. Trotzdem solltet ihr immer darauf achten, dass ihr immer im Flow bleibt, denn nach vier Minuten oder länger klingt eure Idee oft nicht mehr spannend, Ein anschauliches Beispiel ist das Video über die Android-Spielekonsole OUYA.

4. Das Drumherum – Skizzen, Cartoons und Musik

Bilder und Hintergrundmusik werten Videos ungemein auf. Botschaften lassen sich mit deren Hilfe deutlich einfacher verpacken als ein reines Interview mit den Gründern. Im Internet stehen viele gemafreie Songs bereit, die zwar meist nicht in den Charts zu finden sind, aber trotzdem das gewisse Etwas bieten können (zum Beispiel via www.musicfox.com). Kurze Cartoons oder Animationen sind nicht nur cool, sondern erleichtern auch den Zugang zu eurer Idee und dem was dahinter steckt. Einen guten Einstieg bietet die Vorstellung des Domino IO, einem Wifi-Chip für Technik-Begeisterte.

5. Authentizität vs. Perfektionismus

Ein wichtiger Punkt, um Interessierte zu überzeugen: Vertrauen, nicht nur in euer Produkt, sondern insbesondere in euch. Mit der eigenen Geschichte könnt ihr authentisch eure Leidenschaft vermitteln, was euch bewegt und was ihr für den Zuschauer erreichen wollt. Sprecht nicht nur über euch, sondern auch über die Bedürfnisse und Herausforderungen eurer potenziellen Unterstützer. Storytelling erklärt komplizierte Inhalte einfacher und Geschichten über Menschen, mit denen man sich identifizieren kann, prägen sich beim Zuschauer besser ins Gedächtnis ein. Verstellt euch also nicht im Video, sondern präsentiert euch so, wie ihr seid. Das fängt bei der äußeren Erscheinung an. Das normale, gepflegte Alltagsoutfit reicht vollkommen. Anzug und Schlips bieten sich nur in Ausnahme-Fällen an. Beispielsweise erfordern Business-Tools im Regelfall eine stilvolle Darstellung des Projektes. Die Gründer von Airing setzen auf ebenjene Ernsthaftigkeit, denn schließlich geht es bei ihrem Produkt um die Gesundheit des Menschen. Mit ihrem Produkt wollen sie das Schnarchen aus den heimischen Schlafzimmern vertreiben.

In diesem Sinne: Kamera – und Action!

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