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Juli 6, 2015

„Wir sind die Geilsten!“ – Mit Erwartungsmanagement Gründer vom hohen Ross holen

„Sie ist es! Die eine Idee, auf die die Menschheit nur gewartet hat. Es ist die App des Jahrhunderts. Diese App, die alles vereinfacht, beschleunigt, strahlender, leckerer, größer, kleiner und überhaupt besser macht. Die Medien reißen sich um die Idee, sie überschlagen sich mit Komplimenten über den Entrepreneur. PR muss her, um Sales zu generieren. Die Viralität ist kaum zu steigern. Aber das ist natürlich alles keine Überraschung – schließlich ist es die geilste Idee des Jahrhunderts, nein, des Jahrtausends.“

Blogpost_Erwartungsmanagement

Too cool for school – zu wenig Selbstreflektion

So oder so ähnlich hören sich junge Entrepreneure im Rausch der Ideen und der Euphorie der gelungenen ersten Finanzierungsrunde oft an. Sehr häufig wird dabei ausgeblendet, dass die Idee bereits auf dem Markt ist oder schlichtweg kaum eine Nachfrage besteht, da die Nische zu klein ist. Nicht weiter verwunderlich bei 868.00 Neugründungen allein in 2013. Die Hälfte aller Neu-Gründer denken, die eigene Idee sei die Beste. Der Deutsche Startup Monitor 2014 fand außerdem heraus, dass 71,6 Prozent der Gründer in Deutschland davon ausgehen, dauerhaft im Unternehmen zu bleiben. Natürlich ist diese Art von Tatendrang ansteckend und zeigt, dass eine große Vision verfolgt wird – dennoch kann eine zu große Attitüde mitunter auch sehr anstrengend sein.

Reality Check – Zeit für den Boden der Tatsachen

Dass Erwartungen und Realität gerade in der schnelllebigen Startup-Welt stark auseinander gehen, kommt leider häufiger vor als vermutet. Das führt oft zu einem Ungleichgewicht, was wiederum zu Unzufriedenheit führt. Doch wie bringt man den auf Wolken schwebenden Entrepreneur wieder auf den Boden der Tatsachen zurück, ohne ihn vor den Kopf zu stoßen?

1. Vertrauensbasis schaffen

2. keine leeren Versprechen, sondern klare und realistische Ziele vereinbaren

3. gemeinsam ausführliche Strategie mit Ist- , War- und Soll-Zustand ausarbeiten

4. Konkurrenz- und SWOT-Analyse

Hat man sich zusätzlich noch auf ein gemeinsames Ziel geeinigt mit dem beide Seiten zufrieden sind, lässt sich einfach gemeinsam am gleichen Strang ziehen. In der laufenden Zusammenarbeit sind dann Transparenz und offene Kommunikation die wichtigsten Tools für eine vertrauensvolle und entspannte Zusammenarbeit.

Photos: Rooners Toy Photography CC BY-NC-SA 4.0

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