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September 1, 2015

Nothing’s sweeter than Earned Media!

Was schmeckt besser als Erdbeeren? Selbst geerntete Erdbeeren! Wer liebevoll und geflissentlich zum Wachsen und Gedeihen der kleinen Setzlinge beiträgt, geduldig Unkraut jätet, Schädlinge entfernt und Dünger streut, für den stehen die Chancen gut, die süßesten Beeren zu ernten. Diese schmecken dem Kundenmund mit größter Wahrscheinlichkeit viel besser als beiläufig gekaufte Massenware. Nicht viel anders verhält es sich bei appetitanregender Unternehmens-PR.

Earned Media_Carolin

Sachkundiger Anbau steigert Chancen auf ertragreiche Ernte

Was für News-Macher news-würdig ist, zeigt die brandaktuelle Studie aus dem renommierten Hause Ogilvy PR: Laut den Ergebnissen der Befragung unter 180 Journalisten zu deren Medienkonsum und -wahrnehmung genießen die traditionellen Medien noch immer höchstes Vertrauen. Verdienten redaktionellen Beiträgen in Presse und Rundfunk, also Earned Media, ist demnach als Erzeugnis emsiger Presse-Arbeit eine beachtliche Bedeutung beizumessen. Unternehmenseigene Kanäle, die wie Social Media auch als Owned Media bekannt sind, nutzen die Schreibenden hingegen häufig und gerne zur generellen Information und Recherche. Bezahlte Medien, also Werbung in jeder Form, rangieren im Vertrauensranking der Journalisten im Gegensatz dazu auf dem letzten Platz. Was bedeutet das für Unternehmen? Gute Presse pflanzt sich fort: Berichterstattung in klassischen Medien wird Vertrauen geschenkt, was für eine florierende Unternehmens-PR ausschlaggebend sein kann: Ein ansprechend kommuniziertes Bouquet aus Content Marketing, Storytelling und Public Relations etwa regt den journalistischen Appetit auf süßen Nachschlag an. Bei gewissenhaft gestalteten Pressemeldungen, die transparent und authentisch Produkte, Anliegen und Darstellung von Unternehmen transportieren, greifen Journalisten dann gerne zu.

Ernten, wenn sie‘s sehen: Social Media als Appetizer

Die Studienergebnisse geben allerdings einen weiteren fruchtbaren Hinweis. Wenn sich die Presse-Vertreter so gerne auf Social Media informieren, ist es für Unternehmen sinnvoll, auch dort entsprechende Appetitanreger zu bieten. Der richtige Mix macht’s: Sät man tüchtig im Web2.0, steigt die Wahrscheinlichkeit, das Interesse der Journalisten zu wecken. Treffen sie dann beispielsweise auf der Unternehmenswebsite auf einen gut gehegten Pressebereich samt saftigem Pressearchiv namhafter Medien, ist die erntereife Berichterstattung zum Greifen nah. Beim Image-Anbau auf Facebook, Twitter und Co. gilt es trotzdem, die richtige Dosierung zu finden und anzuwenden. Klassische Pressemeldungen landen dann am wahrscheinlichsten im Erntekorb, wenn sie sinnvoll von Social Media flankiert werden.

Bild: flickr / Icons: flaticon.com / CC BY-NC-SA 3.0, bearbeitet

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