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Dezember 10, 2015

Markenbotschafter Pinterest? – Nur einer von vielen oder echter Geheimtipp?

9733238479_a7a0b5e7d5_nIn Zeiten des Storytelling erweist sich die Bilder-Plattform Pinterest zu einem echten Schatz, wenn es darum geht, Emotionen bei potenziellen Kunden zu erzeugen und Interessen geschickt durch Pins und Links zu lenken.

Lohnt sich der Tanz auf allen Hochzeiten?

Wo früher in TV-, Anzeigen- oder Plakat-Kampagnen investiert wurde, dominiert nun Social Media die Marketingstrategie: Noch vor ein paar Jahren eher ein „nice-to-have“ gehören Profile auf Facebook, Twitter und Instagram zum Pflichtprogramm. Fast täglich drängen neue Kanäle wie jüngst Snapchat in den Fokus der Marketers. Nicht alle Kanäle erweisen sich für Wachstums- und Kommunikationsziele als sinnvoll. Mit wenig Budget und Ideenreichtum bietet Pinterest eine Vielzahl an Möglichkeiten. Als eine der am schnellsten wachsenden Webseiten in der Geschichte produziert Pinterest mehr Traffic als Twitter, LinkedIn, Reddit und Google+ zusammen und ist die Gelegenheit, die eigene Marke zu promoten und in Interaktion mit seinen Kunden zu treten, wenn Pins mit Links zu Website, Onlineshop oder Blog führen.

Über Interessen Links erzeugen

Bilder und Fotos werden an die elektronische Pinnwand geheftet. Sie funktionieren auch ohne viel Text und werden international schnell und einfach verstanden. Weitaus spannender ist aber das Engagement der User: Ähnlich wie auf Instagram lassen sich eigene Bilder hochladen. Parallel werden auch Follower eingeladen, Pins der Produkte zu teilen, die dann auf einem besonderen Board gesammelt werden können (z.B. für DIY-Ideen à la Ikea-Hacks spannend). Besonders erfolgreich macht es zum Beispiel das weltweit führende Modemagazin Vogue vor: Mit mehr als 13.000 Pins und 48 Pinnwänden auf Pinterest zeigt Vogue Paris die neuesten Mode- und Lifestyle-Trends. Mit einem „Pin it“-Button und dem Verknüpfen von Pinterest mit laufenden Marketingaktivitäten hat Vogue Paris in nur einem Jahr nicht nur seine Anhängerschaft auf 80.000 Follower erhöht, sondern konnte auch durch die Verlinkungen mehr als doppelt so viele Zugriffe verzeichnen. Derzeit arbeitet Vogue Paris mit diversen Pinnwänden für zum Beispiel Hochzeiten, Beauty, Schuhe, Reisen oder Haute Couture, um nicht nur die neuesten Looks vorzustellen, sondern auch die Follower zu inspirieren. Alle Pins führen via Link zurück auf die Hauptseite von Vogue.fr. So kann die Zeitschrift alle Verweise, die durch Interaktionen auf Pinterest entstehen, bestmöglich für weitere Kommunikations- und Marketingstrategien nutzen.

Aber Achtung: Interaktion kostet Zeit!

Pinterest ist nicht eben mal so nebenbei zu bedienen, sondern bedarf – wie andere Kanäle auch – einer Strategie und der täglichen Pflege. Auch wenn dies erst einmal abschreckend klingt, winken doch auf der anderen Seite eine Menge Follower und potenzielle neue Kunden/ Fans. Was stark unterschätzt wird, ist die wachsende Resonanz der digitalen Pinnwand und die Begeisterung der Nutzer beim Geschichten-Erzählen und das Vielfache Potenzial, in Interaktion mit anderen Nutzern zu treten. Die Vorteile guten Storytellings sind: Es macht neugierig, ist leicht verständlich, fördert Engagement, regt zum Mitmachen und Teilen an, lässt sich leichter merken, bewegt zum wiederkommen – weg von der Produktwerbung.

Mit mehr als 70 Millionen Usern weltweit hat sich Pinterest zu einem ernstzunehmenden Social-Media-Kanal gemausert – der viel mehr kann als Evergreens wie Katzen-, Urlaubs- oder Food-Bilder zu teilen. Auf charmante Weise lässt sich effektives  Produktmarketing und Brandbuilding durchführen.

Los geht’s – Pin it!

Foto von Social Gabe auf https://www.flickr.com/photos

 

Workshop

Beratung

Content Marketing Agentur
Inga Mücke
Senior-Beraterin bei Mashup Communications

Als Nordlicht und damit Seebär in spe hat Inga das Steuer fest in der Hand, kennt mit mehr als neun Jahren Erfahrung jede Meeresenge und Brandung und lotst ihre Crew sicher in jeden Hafen. Immer mit an Bord: Spaghettieis, Chai Latte und Leichtmatrose Niko.