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November 24, 2016

5 Storytelling-Zutaten für kreative Weihnachtsaktionen

Die besinnliche Zeit des Jahres steht vor der Tür und es bieten sich immerzu zahlreiche Weihnachtsaktionen.  Jedes Jahr freuen wir uns auf das Fest der Besinnlichkeit und alles, was dazu gehört. Vollkommen egal, ob es die Freude bei der Organisation aller Geschenke ist, Gewinnspiele,  die gemütlichen Besuche auf dem Weihnachtsmarkt oder die zahlreichen Leckereien, die uns in den Schaufenstern entgegen lächeln. Zum Fest der Besinnlichkeit können sich auch Unternehmen auf ihre Ziele besinnen und noch mehr Kunden ansprechen, indem sie mit emotionalen Storys ihre Marke positiv aufladen und so Einfluss auf die Markenerinnerung und Kaufentscheidung nehmen.

Weihnachtsaktionen PR Marketing

Die richtigen Zutaten für eine spannende Story

Nicht nur die Weihnachtsplätzchen, sondern auch Geschichten brauchen die richtigen Zutaten, um für jedermann schmackhaft zu werden. Was viele nicht wissen: Jeder guten Story liegt ein ähnliches Erfolgsrezept zugrunde. Vollkommen egal, ob es hierbei um Mythen, Märchen oder Blockbuster geht. Sie erzählen allesamt von einer Heldenreise, die durch typische Situationsabfolgen und Figuren charakterisiert ist. Diese Abläufe kann jedes Unternehmen für das persönliche Brand Storytelling nutzen und seinen Helden – sein Publikum bzw. seine Zielgruppe – auf eine Reise schicken.

Am Anfang jeder guten Story wird zunächst der Held in seiner gewohnten Umgebung charakterisiert. Hier zeigen sich jedoch schon die ersten Konflikte und Spannungen, aufgrund derer er in sein Abenteuer gerufen wird. Trotz anfänglicher Zweifel, macht sich unser Held auf die Reise. Dort trifft er schon bald auf seinen Mentor, der ihm die entscheidenden Werkzeuge gibt, um sein Abenteuer zu bestehen. Im Anschluss stellt er sich seinen ersten Prüfungen, trifft auf weitere Verbündete aber auch Feinde. Er dringt weiter zu seiner großen Challenge vor, die ihn nach Bestehen wachsen lässt. Schließlich macht sich der Held auf den Rückweg in seine gewohnte Umgebung und ist nun ein komplett neuer Mensch.

Die eigene Zielgruppe zum Xmas-Hero machen

Das Konstrukt der Heldenreise findet sich beispielsweise in vielen TV-Spots wieder. Im letzten Jahr brachte die Supermarktkette Penny zur Weihnachtszeit einen Werbespot heraus, in dem ein Nussknacker die Hauptrolle spielte. Sein Besitzer – ein kleiner Junge – ließ ihn versehentlich aus dem Fenster fallen und für den kleinen Mann aus Holz begann eine lange Odyssee, an deren Ende es aber ein Happy End mit Rückkehr gab. Auch in diesem Jahr sind wieder viele tolle Storys am Start. So begeistert das britische Handelsunternehmen John Lewis auch in 2016 mit einem tollen Spot, in dessen Fokus die Freude des Schenkens steht. Erzählt wird die Geschichte einer jungen Familie und ihrem Boxer Buster, deren Tochter sich aufgeregt über die Bescherung freut. Was man als Zuschauer jedoch nicht ahnt, am nächsten Morgen wird es nicht die Tochter sein, die sich an ihrem Weihnachtsgeschenk erfreut.

Auf der Suche nach einer packenden Brand Story sollte jedes Unternehmen bedenken, dass sich die eigene Zielgruppe in dem Helden wiederfindet. Die Bedürfnisse und Ziele des Helden sollten denen des eigenen Publikums entsprechen und das Unternehmen sollte ihre Erfüllung als Mentor fördern. Die größte Challenge ist es sich mit der eigenen Xmas Brand Story von anderen Unternehmen abzuheben. Aufmerksamkeit generieren Storys vor allem auch dann, wenn sie nicht nur unsere Gefühlswelt ansprechen, sondern auch für Überraschungsmomente sorgen oder uns laut zum Lachen bringen. Am Ende muss letztendlich unser Publikum belohnt werden und einem echten Mehrwert aus der Geschichte ziehen können. Vollkommen egal, ob das eine neue Erkenntnis oder ein herzliches Lächeln ist.

Mit besinnlichen Give-aways Danke sagen

Doch nicht nur mit Geschichten allein kann man zur Weihnachtszeit für Aufsehen sorgen. Besonders involviert fühlen sich Konsumenten auch bei Gewinnspielen und Weihnachtsaktionen zum Mitmachen. Mittlerweile gibt es kaum noch Unternehmen, die sich zur Weihnachtszeit nicht mit Give-aways bei ihren Kunden bedanken. Doch auch hier gilt Klasse statt Masse. Anstatt sich als Unternehmen in die Reihe trockener Verlosungsaktionen einzureihen, gilt hier kunden- anstatt produktorientiert zu denken. Das Publikum soll mit einbezogen werden, indem es beispielsweise erzählen soll, welche persönliche Geschichte es mit dem Unternehmen verbindet. Auch Schnitzeljagden oder Suchaktionen können viel Spaß machen.

Viele Unternehmen verschenken beispielsweise auch nicht unbedingt Sachwerte. So verlost Coca Cola beispielsweise jedes Jahr die Mitfahrt in einem der vielen Coca Cola Weihnachtstrucks. Das Warenhaus Globus möchte dieses Jahr daran erinnern, dass Weihnachten das Fest der Liebe ist und ermöglicht Gewinnspielteilnehmern sich bei ganz besonderen Menschen zu bedanken. Beim ihrem Gewinnspiel schlägt man eine Person mit ihrem Herzenswunsch vor. Wird diese Person ausgelost, so wird ihm oder ihr jeder Weihnachtswunsch bis zu einem Wert von 50.000 Euro erfüllt.

Adventskalender: Mit jedem Türchen eine Geschichte erzählen

Um den eigenen Kunden das Warten auf das Fest noch mehr zu versüßen, lohnen sich auch Adventskalender, denn nichts verkürzt uns so schön das Warten aufs Fest. Auf Websites wie onlineadventskalendar.com oder advientos.com können Unternehmen individuelle Online-Adventskalender erstellen. Es kann ein eigenes Hintergrundbild gewählt werden und die 24 Türchen können mit Bildern, Bastelanleitungen oder Weihnachtsaktionen zum Gewinnen gefüllt werden. Der fertige Kalender kann dann je nach Belieben auf der eigenen Website oder den Social Media Kanälen hochgeladen werden. Besonders spannend ist das Öffnen eines jeden Türchens, wenn die gesamte Aktion in eine übergeordnete Xmas-Story eingebettet ist. Jedes Türchen könnte beispielsweise den Baustein zu einem Rätsel oder den Fortlauf einer spannenden Geschichte erzählen. Ausführliche Tipps zur Gestaltung und Umsetzung finden sich auch nochmal auf web-toolbox.net.

Charity-Weihnachtsaktionen

Gerade zur Weihnachtszeit verspüren viele das Bedürfnis, anderen etwas Gutes tun zu wollen. Jedes Jahr stellt beispielsweise die Galeria Kaufhof einen Wunschbaum auf, an den Kinder ihre unerfüllten Wünsche und Geschichten hängen können. Jeder Filialbesucher kann einen Wunsch vom Baum nehmen und diesen erfüllen. Ein persönlicher Gruß, der Wunschzettel und das Geschenk müssen dann einfach an der Kasse abgegeben werden. Auch Charity-Aktionen für Obdachlose sind zur bitterkalten Jahreszeit besonders nötig. In Berlin ist Frank Zander beispielsweise jedes Jahr auf der Suche nach freiwilligen Helfern, die mit ihm gemeinsam eine Weihnachtsfeier für Obdachlose organisieren. Als Unternehmen ist man gut damit beraten nicht in bloßen Aktionismus zu verfallen und schnell und bequem Spendenbeiträge zu überweisen, sondern besser selbst aktiv zu werden. So könnte man mit seinem gesamten Team viele Aktionen vor Ort unterstützen – vollkommen egal, ob diese Obdachlosen, Flüchtlingen oder anderen Bedürftigen zugutekommen.

Bei der Umsetzung jeder Aktion sollten Unternehmen vor allem bedenken, dass persönliche und emotionale Beziehungen im Vordergrund stehen. Pflegt ein Unternehmen sowieso immer engen Kontakt und bemüht sich um den Dialog mit Kunden, finden auch Charity-Aktionen eine bessere Resonanz. Vor allem lokale Engagements sind stets glaubwürdiger und in ihrer Wirkung unmittelbarer erlebbar.

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Sara Frenz