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Dezember 7, 2016

Kampagnen-Check: AOK PLUS #inbestenhaenden

Krankenkassen setzen immer mehr auf die Kraft der Geschichten. Kürzlich erst lud die Techniker Krankenkasse einen prominenten YouTuber ein. Die AOK PLUS hat einen anderen Ansatz gewählt. Zusammen mit der Dresdner Agentur Mindbox wurde die erfolgreiche Storytelling-Kampagne #inbestenhaenden umgesetzt. Knapp drei Millionen Kunden fragte die größte Krankenkasse Sachsens und Thüringens, warum sie ihre Gesundheit der AOK PLUS anvertrauen. Heraus kamen über 100 Geschichten in Texten, Bildern und Videos.

AOK Plus Mindbox

Vier dieser Storys wurden in Form von Kampagnenfilmen besonders in den Vordergrund gestellt. „Wir wollten in diesem Jahr unsere Kunden noch stärker als Markenbotschafter gewinnen, denn die Loyalität unserer vielen AOK PLUS Versicherten ist für uns der Schlüssel zu nachhaltigem Kundenwachstum. Mit unserem neuen Kampagnenansatz rückt das digitale Storytelling deutlich mehr in den  Mittelpunkt. Die durchweg positiven Kennzahlen bestätigen uns in der Entscheidung für diese mutige Kampagne“, sagt Antje Renelt, Bereichsleiterin Marketing AOK PLUS.

Was wir gut finden:

  • Der Kunde ist der Held der eigenen Geschichte.
  • Sehr unterschiedliche Storys decken viele Bedürfnisse, Lebenslagen und Gesellschaftsgruppen ab. So dürfte sich jeder wiederfinden.
  • Hohes Engagement durch Einbindung der eigenen Kunden. Das Teilen auf sozialen Netzwerken, vor allem Facebook, wird sehr einfach gemacht.
  • Hohe Emotionalität durch echte Geschichten
  • Gute Mischung aus aufwendig aufbereitetem Content (Kampagnenvideos) und authentischen Privat-Einsendungen; guter Mix aus Text, Bild, Bewegtbild.
  • Schlaue Verknüpfung der Storys mit passenden Informations- und Serviceangeboten
  • Einfach zu merkender und wiedererkennbarer Hashtag

Was wir empfehlen würden:

  • Bei vielen Geschichten kommt die offensichtliche Werbung stark durch (à la „Ich bin seit Jahren versichert und sehr zufrieden“). Da die Storys auf ihren eigenen Kanälen zuhause sind, hat die AOK Plus das gar nicht nötig. Weniger plakativ würde es die Chancen steigern, noch mehr geteilt zu werden.
  • Wie bei so vielen Kampagnen dieser Art ist die Landingpage zu isoliert. Man kommt zwar über die Storys zur Website der AOK PLUS. Aber in der anderen Richtung landet man in einer Sackgasse. Auf der Startseite ist nichts von den Geschichten zu sehen, was schade ist.

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