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Juni 27, 2018

10 Fragen an Carolin Jähnig von POLA Potsdam

Wenn Mütter sich zusammentun, kann daraus auch mal ein Magazin zum bunten Familienleben entstehen.  Heute bei uns im Interview ist eine Carolin Jähnig, Gründerin von POLA Potsdam, die uns mit ihren Tipps & Inspirationen  Lust macht auf spannende Aktivitäten mit der Family.

Quelle: POLA Potsdam

1. Erst einmal die Fakten: Wie heißt du, wie heißt dein Magazin und worum geht es dort?

Hallo, mein Name ist Carolin Jähnig, ich bin 31 Jahre alt und die Gründerin des Magazins POLA Potsdam. Ich mache das gemeinsam mit meiner Freundin und Fotografin Theresia Koch. Pola ist ein modernes Familienmagazin. Dort dreht sich alles um das bunte Familienleben, denn schließlich ist auch ein Tag mit Kindern nie gleich (wie wir beide bestätigen können, denn wir sind auch Mütter).

2. Pola Potsdam ist, das kann man behaupten, eines der jüngsten Magazine Deutschlands. Wann stand für dich der Entschluss zur Gründung fest?

Anfang dieses Jahres hatte ich die Idee mit POLA. Ich wollte schon länger etwas Eigenes gründen und hatte dann Anfang Januar die Idee. Ich habe vorher bei einem der größten Mütterblogs „Hauptstadtmutti“ gearbeitet. Aber ich wollte dann einfach was Eigenes machen. Und als ich meiner Freundin davon erzählte, war sie sofort Feuer und Flamme. Und dann ging auch alles ganz schnell. Am 1. März sind wir mit POLA online gegangen.

3. Welche Vision steckt hinter Pola Potsdam?

Ich wohne in der familienreichsten Stadt im Osten Deutschlands (gemessen an der Einwohnerzahl) und so etwas gab es hier noch nicht. Als ich mit meiner Tochter schwanger und dann in der Elternzeit war, hat mir so ein Magazin hier in Potsdam einfach gefehlt. Mit unserem Magazin möchten wir nicht nur die vielen Potsdamer Eltern erreichen, sondern auch überregional bekannt werden. Denn viele unserer Themen haben keinen Standort-Bezug.

4. Welche Vorbilder haben dich bei der Umsetzung inspiriert?

Da ich über ein Jahr bei dem Blog „Hauptstadtmutti“ gearbeitet habe, bin ich natürlich großer Hauptstadtmutti-Fan. Ich liebe aber auch den Blog von Claudia „Hoi Berlin“. Da gibt es wunderschöne DIY´s für Kinder, die tollsten Mode-Inspirationen, aber auch ganz persönliche Geschichten.

5. Pola Potsdam teilt neben Veranstaltungshinweisen und Rezepten auch ganz persönliche Geschichten aus dem Leben Potsdamer Frauen. Wo findest du die Heldinnen deiner Storys?

Meistens auf der Straße. Ich gehe mit offenen Augen durch die Stadt und hole mir da die meisten Inspirationen. Manche Frauen oder Familien schreiben mich aber auch an und wollen gern interviewt werden, weil sie eine spannende Geschichte zu erzählen haben.

6. Welche Hürden hast du auf dem Weg der Gründung überwinden müssen?

Toi, toi, toi: So viele Hürden gab es gar nicht. So eine Gründung macht eben viel Arbeit, aber das weiß man ja vorher. Ich würde es auf jeden Fall genauso nochmal machen.

7. Welches Tipps kannst du Menschen geben, die ebenfalls ihr eigenes Magazin gründen wollen?

Auf jeden Fall solltet ihr vorher bei einem Blog oder Magazin gearbeitet oder ein Praktikum gemacht haben. Das erleichtert vieles, denn dann weiß man schon, welche Dinge für ein Magazin wichtig sind. Und ansonsten bekommt man viel Hilfe bei der Stadt selbst. Da gibt es kostenlose Existenzgründungsberatungen. Das ist auch eine sehr große Hilfe. Und: Ärgert euch nicht über kleine Fehlpässe, sondern lernt daraus, und macht es beim nächsten Mal einfach besser. Gebt nicht auf!

8. Welche Headline werden wir niemals bei Pola Potsdam lesen können?

Nur Mütter sollten in Elternzeit gehen!

9. Über welche neue Themen können sich eure Leser in naher Zukunft freuen?

Wir werden in Zukunft mehr Väter interviewen, denn schließlich sind 51% unserer Leser männlich.

10. Carolin, die letzte Frage. Wenn dir alle Menschen der Welt zuhören würden, was würdest du Ihnen sagen?

Hört auf, gegeneinander zu arbeiten. Es wäre alles viel einfacher, wenn ihr miteinander arbeiten würdet.

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Johannes Schmidt
Als noch unbeschriebenes Blatt kam der BWL- und Marketingstudent ins A-Team und freut sich nun auf die kommenden PR-Erfahrungen. Mit freiem Kopf, Kreativität und männlicher Intuition erlebt er bei uns sein erstes Kapitel als Storyteller.