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September 11, 2018

5 Gründe für datengesteuertes Storytelling in der B2B PR

Business Arbeitsplatz

Quelle: unsplash.com

Vor allem im B2B- und Tech-Bereich fragen sich Entscheider, wie sie dauerhaft im Gedächtnis bleiben. Die Antwort: Daten. Datengesteuertes Storytelling bzw. Data Storytelling erfährt zunehmende Beliebtheit bei der Presse und folglich auch bei den Kunden. Echte Zahlen- und Fakten-basierte Geschichten sind der Schlüssel für medialen Erfolg.

Auf den ersten Blick: Medien werden zu Partnern

Diagramme, Grafiken, Tabellen oder (interaktive) Infografiken lassen Redakteure schnell erkennen, ob Themen und Daten für sie relevant sind. Meist suchen sie selbst nach passenden, seriösen Informationen, um sie für die Berichterstattung zu verwenden. Hier können Unternehmen mit ausführlichen Datenerfassungen punkten. Das nimmt ihnen viel Arbeit ab. So können sie sich darauf konzentrieren ihre eigene Geschichte zu kreieren. Sind die Daten für die Redaktionen interessant, steht einer Veröffentlichung, sei es in Text oder visueller Form, nichts mehr im Wege. Und auch bei einer Ablehnung wissen die Journalisten, dass Unternehmen diese Datenschätze haben und bereit sind, diese zu teilen. Medien werden so von Kontakten zu Partnern.

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Nichts als die Wahrheit – Datengesteuertes Storytelling überzeugt

Die schönste Heldenreise hat oft einen Haken – nicht verifizierbare Informationen. Hier schaffen Daten Abhilfe und sorgen für eine glaubhafte Grundlage. Angefangen beim Nutzeranstieg über Verweilzeiten bis hin zur Verwendung von einzelnen Funktionen – sie erlauben große Möglichkeiten, diese für interne und auch externe Zwecke zu analysieren. Die Live-Content-Plattform Tickaroo konnte im Rahmen einer Grafik zu den Olympischen Spielen 2018 zeigen, wie sehr der Einfluss von Liveblogs an Relevanz gewinnt. Ergänzt wurde die Grafik um die beliebteste Sportart und den reichweitenstärksten Wettkampftag.

Olympische Winterspiele 2018 und der Einfluss von Liveblogs

Infografik Olympische Winterspiele 2018 und der Einfluss von Liveblogs; Quelle: Mashup Communications / Tickaroo

Ein besonderes Bonbon für jeden Journalisten: Geschäftszahlen. Viele Unternehmen weigern sich diese Informationen transparent zu teilen, wenngleich sie über den Bundesanzeiger online für jeden einsehbar sind. Unternehmen profitieren auf diesem Weg sowohl von Transparenz als auch Seriosität und nehmen Journalisten Recherchearbeit ab.

Kunden-Storys identifizieren und Heldenreisen begleiten

Die Datenerfassung birgt speziell für B2B-Technologieunternehmen große Chancen. Analytische Tools und Mechanismen gehören zum Must-have, wenn es darum geht Kunden-Storys zu identifizieren. Beispielsweise erhalten Sicherheitsunternehmen im Rahmen regelmäßiger Umfragen Informationen darüber, wie weit Datenschutz und die digitale Privatsphäre an Relevanz gewinnen. Das Unternehmen ist hautnah dabei, wenn sich der Nutzer im Bereich IT-Sicherheit weiterentwickelt und erhält gleichzeitig wertvolle Daten für die Pressearbeit. Eine derartige Nutzer-Befragung hat unser Kunde freelancermap im Rahmen des Freelancer Kompass durchgeführt. Der Pionier für die digitale Auftragsvermittlung stellte elf Einflussfaktoren auf den Freelancer-Stundensatz vor.  Die ausführliche Infografik findet ihr auf dem Unternehmensblog.

freelancermap Infografik Einflussfaktoren Stundensatz

Infografik Einflussfaktoren Stundensatz; Quelle: freelancermap.de

Ob Whitepaper, Blogpost oder Webinare – die Verwertung der Befragungsergebnisse ist über verschiedene Wege möglich.

Zielgruppen mit relevanten Storys erreichen

Nicht jede Information ist für jede Zielgruppe spannend. Daher gilt es die wirklich relevanten Fakten zu identifizieren und dementsprechend aufzubereiten. Ein Online-Service profitiert im B2B-Bereich eher von Zahlen über Kundenwachstum sowie deren Interaktion und steigert die Attraktivität für potenzielle Partner. Auch hier gelten Auskünfte zu Geschäftszahlen als spannend für das B2B-Zielpublikum.

Das Google-Ranking verbessern und Leads generieren – SEO

Das visuell aufbereitete Datenmaterial sollte auch im Blog zu finden sein. Idealerweise inklusive eines iframes. Somit können Publisher die Grafik einfach in die eigene Webseite einbinden. Auch aus SEO-Sicht sind Infografiken aufgrund des Google-Algorithmus, der vor allem visuelle Inhalte bevorzugt, durchaus spannend. Wenn Grafiken zum Download bereitgestellt werden, ist darauf zu achten, den Dateinamen mit dem Unternehmensnamen zu versehen und eine eindeutige, kurze Bezeichnung zu verwenden, in etwa so:

[Unternehmensname]_Infografik_[Titel der (Info-)Grafik].jpg

Speziell in sozialen Netzwerken genießt das Teilen von visuellem Content große Aufmerksamkeit, was wiederum positive Auswirkungen auf das SEO-Ranking hat. Folglich dienen diese Inhalte auch der Leadgenerierung.

Ob per externem Dienstleister oder in Eigenregie – fast jedes Unternehmen, vor allem im B2B- und Tech-Bereich, hat relevante Daten. Die Kunst ist es, diese Informationen zu identifizieren und sie in Storytelling-Manier aufzubereiten. „Daten sind das neue Öl“, heißt es immer wieder und Data Storytelling ist schlichtweg der ideale Weg, um für Kunden und die Pressearbeit spannende, authentische Geschichten zu erzählen.

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Tommy Dobs
Senior-Berater bei Mashup Communications
Tommy hat ein Herz für Nerds, denn er ist selbst einer! Mit seiner IT-Expertise sind bei ihm Techie-Themen bestens aufgehoben. Ob Cloud-Service oder Messenger – bei ihm ist alles verschlüsselt.