Vom Suchen und Finden: 5 Tipps für guten Content

Quelle: Flickr/esalesdata

Die Furcht vor dem leeren, weißen Dokument auf dem Bildschirm ist allgegenwärtig und verursacht bei jedem Content-Marketing-Strategen Schweißausbrüche. Schreibblockaden können jeden treffen, selbst die geübtesten Schreiberlinge unter uns haben ihre weniger kreativen Tage. Was ist das Thema? Wo finde ich Ideen und Anregungen? Wie vermittle ich Spannung und fessele den Leser? Mit einigen Tipps und Tricks kann es ganz einfach sein, guten Content zu finden und diesen auch zu vermitteln.

1. Inspiration ist der Schlüssel

Quelle: Flickr/~Sussetuss~

Am Anfang steht die Idee – doch muss diese erst einmal gefunden werden. Ideeninspirationen findet man immer und überall, z.B. auf anderen Blogs. In meinen Lesezeichen habe ich dafür eine Liste von Blogs angelegt, die ich persönlich interessant und gut gemacht finde. Sei es vom Inhalt, Design, von den Videos oder Fotos. Wenn ich partout nicht mehr weiter weiß, klicke ich mich durch meine Favoriten und „borge“ mir etwas Inspiration. Den Ball zurückwerfen und die Leser entscheiden lassen, was sie gerne lesen möchten, ist auch ein geeignetes Mittel um guten Content zu finden. Die Antworten kann man zudem prima in seinen eigenen Text einfließen lassen.

2. Vorhandenen Content nutzen

Nichts ist in Stein gemeißelt und auch das Rad muss nicht neu erfunden werden. Originalität entsteht oft auch dadurch, vorhandenes neu aufzugreifen und aufzubereiten. Case Studies können Input liefern, genauso wie Produkt- oder Service-Reviews. Ebenso verhält es sich mit Infografiken und Listen. Warum? Weil beides dem Leser genau die Information liefert, die er benötigt. Schaut mal bei Daily Infographic vorbei, wenn euch Input fehlt bzw. ihr erstellt eure eigene Infografik.

3. Wiedererkennungswert steigern

Großartige Ideen sind schön und gut. Leider bleibt die eigene Kreativität oftmals auf der Strecke und man benötigt einen Schnellstart, etwas, was einen in die richtige Richtung dirigiert. Wie wäre es, einfach zwei Themen miteinander zu verbinden, die so gut wie gar nichts mit einander zu tun haben? Sucht euch einfach ein Thema, das die Leser interessieren könnte, und dann ein zweites Thema, das mit dem ersteren nichts zu tun hat, aber allgegenwärtig ist. Das kann ein Business-Thema sein verbunden mit einem berühmten Künstler. Hier ein paar Beispiele:

„Was uns Justin Bieber über Prokrastination verrät“

„Mit Jay-Z in 3 Schritten zur perfekten Führungskraft“

Hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Ob Kinofilm, Serie, Buch oder Promi: Findet raus, was eure Leser begeistert, was gerade Trend ist. Google-Trends ist ebenfalls eine gute Hilfe, um herauszufinden, was zurzeit „In“ ist.

4. Die Krux mit dem Mojo und der Muse

Als allseits bekannte Kopf-Frei-Kriegerin kommen mir die besten Ideen, wenn ich nicht vor dem PC hocke. Also, raus aus dem Haus! Ein Spaziergang um den Kopf freizupusten kann manchmal wahre Wunder bewirken, genauso wie ein Theater- oder Kinobesuch. Mir persönlich fallen die besten Ideen kurz vor dem Einschlafen oder in der U-Bahn ein. Für solche Momente habe ich immer ein Notizbuch bei mir. Zudem liefert der Rat von Freunden einen ganz neuen und frischen Blick auf bestimmte Themen.

5. Das Auge liest mit

Kein Leser wird nur durch reinen Text gefesselt, denn das ist langweilig und unspannend. Grafiken, Videos und Fotos können jeden Content aufmotzen. Einen Text um ein witziges Video oder eine schöne Infografik herum zu basteln ist oft leichter. Zudem verarbeitet unser Gehirn Bilder viel schneller als nur Text. Gerade bei visuellem Content ist es ein schönes Feature, nicht einfach nur ein Foto zu posten, sondern mit Gitterlinien, Filter und Farbpaletten zu spielen. Nicht vergessen: „Viel hilft viel“ zählt hier nicht unbedingt.

Quelle: www.thenextweb.com

Redaktion

Das Redaktionsteam von Mashup Communications, der Berliner Agentur für PR und Brand Storytelling (gegründet 2009), besteht aus erfahrenen Expert:innen zu den Themen PR, Content Marketing, Employer Branding, KI und Storytelling.

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