Reinhard Springer hat mit seiner Kritik an der Attraktivität von Agenturen als Arbeitgeber für Aufsehen gesorgt, was von einigen Branchenvertretern kritisiert wurde. Miriam Rupp, Mitbegründerin von Mashup Communications, reagierte in einem Gastbeitrag auf diese Kritik. Springer hatte einen Fonds gegründet, der sich auf Aktien von Unternehmen konzentriert, die als gute Arbeitgeber gelten.
Miriam widerspricht Springers Behauptungen, dass Agenturmitarbeiter keinen Wert schaffen, unzufrieden sind und nichts Besonderes leisten. Sie betont, dass moderne Agenturen verstärkt auf New Work-Modelle, Flexibilität und die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben setzen, was die Attraktivität als Arbeitgeber steigert.
Ebenso hebt sie hervor, dass Mitarbeiter stolz darauf sind, Vertrauensarbeitszeit, flexible Arbeitsorte und Lob für ihre Arbeit zu genießen. Sie betont den Pioniergeist und die Werteorientierung, die die moderne Agenturwelt prägen, und verweist auf Initiativen wie den Ad Girls Club und Fairgency, die die positiven Aspekte der Branche hervorheben. Insgesamt argumentiert sie gegen Springers pessimistische Sichtweise und zeigt, dass Agenturen inzwischen vielfältiger, weiblicher und attraktiver sind.
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