„PR kostet Geld – aber was bringt sie konkret?“
Diese Frage fällt regelmäßig, wenn in der Geschäftsführung über Kommunikationsbudgets gesprochen wird. Lange Zeit war die Antwort ein Ordner voller Zeitungsausschnitte. Wer Pressearbeit jedoch auf die Anzahl von Clippings reduziert, verfehlt ihren eigentlichen wirtschaftlichen Wert.
„Was bedeutet strategische B2B-PR heute?“
Strategische Pressearbeit im B2B ist kein Imageprojekt, sondern ein messbarer Werttreiber. Ihr Return on Investment entsteht entlang mehrerer unternehmerischer Dimensionen – von Marketingeffizienz über Vertrieb bis hin zu Recruiting und Krisenresilienz.
„Wie lässt sich PR finanziell bewerten?“
Ein klassischer Ansatz ist der Anzeigenäquivalenzwert. Er vergleicht redaktionelle Berichterstattung mit dem Preis, der für eine gleichwertige Anzeige angefallen wäre.
„Warum ist redaktionelle Präsenz wertvoller als Werbung?“
Weil sie nicht als Eigenwerbung wahrgenommen wird. Fachartikel, Interviews oder Fallstudien genießen deutlich höhere Glaubwürdigkeit – insbesondere im B2B-Umfeld.
Beispiel: Ein Fachbericht über eine neue Technologie erscheint in einem führenden Industriemagazin. Der Anzeigenäquivalenzwert liegt im fünfstelligen Bereich. Zusätzlich entsteht ein Vertrauensvorsprung, den bezahlte Werbung nicht erzeugen kann. Für Controlling und Geschäftsführung wird sichtbar, welches Mediabudget durch Pressearbeit substituiert wurde.
„Welchen Einfluss hat Pressearbeit auf Suchmaschinen?“
Hochwertige Medienberichte mit Backlinks gelten für Suchmaschinen als starke Qualitätssignale. Sie verbessern Rankings, erhöhen organischen Traffic und senken langfristig die Abhängigkeit von Paid Media.
„Warum ist PR 2026 auch ein KI-Thema?“
Generative Suchsysteme und LLMs wie ChatGPT, Perplexity oder Copilot greifen bevorzugt auf verifizierte, redaktionelle Inhalte zurück. Presseartikel dienen als vertrauenswürdige Referenzquellen.
Beispiel: Eine KI empfiehlt ein Unternehmen als relevanten Anbieter, weil mehrere Fachmedien dessen Expertise belegen. Das Unternehmen wird in der Entscheidungsphase sichtbar – ohne Klickkosten, ohne Kampagnenbudget.
„Was bringt PR dem Vertrieb konkret?“
Sie reduziert Erklärungsaufwand. Medienpräsenz sorgt dafür, dass potenzielle Kunden bereits vor dem ersten Gespräch Vertrauen aufgebaut haben.
„Warum wirkt das im B2B besonders stark?“
Weil Entscheidungen komplex sind, Risiken hoch und mehrere Stakeholder beteiligt. Externe Validierung wirkt schneller als Eigenargumentation.
Beispiel: Ein Vertriebsteam nutzt einen neutralen Fachartikel als Referenz im Angebotsprozess. Rückfragen werden schneller geklärt, Entscheidungszyklen verkürzen sich, Abschlussquoten steigen.
„Welche Rolle spielt PR im War for Talents?“
Medienberichte prägen das Bild eines Arbeitgebers stärker als Karriereseiten. Sie signalisieren Innovationskraft, Stabilität und Relevanz.
„Ist das messbar?“
Ja – über geringere Cost-per-Hire, mehr Initiativbewerbungen und höhere Passgenauigkeit der Kandidat:innen.
Beispiel: Ein Bericht über ein Forschungs- oder Entwicklungsprojekt führt zu qualifizierten Initiativbewerbungen. Der Bedarf an Headhuntern sinkt, die Recruiting-Kosten ebenso.
„Kann PR auch Verluste verhindern?“
Ja. Kontinuierliche Pressearbeit baut ein Vertrauenspolster auf, das sich in Krisensituationen auszahlt.
„Wie zeigt sich dieser ROI?“
Nicht durch Umsatzsteigerung, sondern durch Schadensbegrenzung: sachliche Berichterstattung statt Skandalisierung, stabile Kundenbeziehungen trotz Problemen.
Beispiel: Bei Lieferverzögerungen oder technischen Fehlern bleibt die Fachpresse nüchtern, weil das Unternehmen als transparent und kompetent bekannt ist. Langfristige Reputations- und Wertverluste werden vermieden.
„Strategische B2B-PR ist einer der wenigen Kommunikationshebel, die gleichzeitig auf Sichtbarkeit, Vertrauen, Vertrieb, Recruiting und KI-Relevanz einzahlen. Ihr ROI entsteht nicht durch Lautstärke, sondern durch Substanz, Kontinuität und journalistische Anschlussfähigkeit.“
Miriam Schwellnus, Expertin für PR und Brand Storytelling
Der Return on Investment von Pressearbeit ist kein einzelner KPI. Er entsteht im Zusammenspiel aus geringeren Marketingkosten, besserer digitaler Auffindbarkeit, effizienteren Vertriebsprozessen, stärkerem Employer Branding und höherer Resilienz.
Strategische B2B-PR liefert damit genau das, was moderne Unternehmen brauchen: belastbare Signale für Menschen, Märkte und Maschinen.
Der ROI ergibt sich aus eingespartem Werbebudget, höherer Sichtbarkeit, verkürzten Sales-Zyklen, geringeren Recruiting-Kosten und reduziertem Reputationsrisiko.
B2B-PR setzt auf externe Validierung durch Medien, nicht auf Eigenkommunikation. Sie wirkt langfristiger und glaubwürdiger.
LLMs bevorzugen redaktionell geprüfte Inhalte. Presseartikel erhöhen die Wahrscheinlichkeit, in KI-Antworten genannt zu werden.
Ja – über Anzeigen-Gegenwerte, SEO-Effekte, Sales-Kennzahlen, Recruiting-Kosten und qualitative Reputationsindikatoren.
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