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Image-Videos produzieren: Checkliste für den Drehplan

Der Drehplan unterscheidet sich vom Skript, da es hier darum geht, effektiv und sinnvoll die Einstellungen und Szenen zu drehen. So kann im Skript ein häufiger Locationwechsel stattfinden. Der Dreh sollte aber so geplant werden, dass alle Szenen an einem Ort möglichst in einem Rutsch nacheinander gefilmt werden.

Doch nicht nur der Drehort, auch die Tageszeit bzw. das Tageslicht sollte beachtet werden. Dies gilt insbesondere auch bei nächtlichen Szenen. Die Lichtverhältnisse können je nach Uhrzeit unterschiedlicher nicht sein. Je nachdem, wann die Szene an einem bestimmten Ort gefilmt werden sollte, muss auch da die Reihenfolge beachtet und angepasst werden.

Der Drehplan legt die Reihenfolge der Drehs fest und gibt einen genauen und realistischen Zeitplan vor (Auf- und Abbau immer mit einplanen!).

Außerdem hält er fest, welche Requisiten wann und wo gebraucht werden.

Vor dem Dreh

  • Briefing vorbereiten
  • Alle Beteiligten über den Ablauf am Drehtag informieren
  • Telefonliste aller Anwesenden erstellen und ausdrucken
  • Ggf. Notfallplan – Telefonnummern / Kontakte recherchieren, falls jemand ausfällt
  • Plan B für schlechtes Wetter bei Außenaufnahmen
  • Equipment-Check (Akkus geladen?)
  • Ggf. Interviews vorbereitet
  • Skript und Drehplan in mehrfacher Ausführung ausdrucken
  • Catering bestellen / organisieren

Rechtliches

  • Drehinformationen und Drehgenehmigungen recherchieren und beantragen
  • Marken- und Urheberrecht im Blick behalten
  • Einverständniserklärungen in blanco vorbereiten und ausdrucken für: Minderjährige, Interviewpartner (ohne Entgeld oder Aufwandsentschädigung), Schauspieler (mit Entgeld oder Aufwandsentschädigung), zufällige Personen, die im Film zu sehen sein werden
  • Ggf. Sicherheitsbestimmungen vom Drehort beachten

Am Drehtag

  • Check des Drehsets: aufgeräumt, sauber oder so hergerichtet, wie es laut Bildbeschreibung sein soll? (bspw. voller Mülleimer im Bild)
  • Check: Gibt es schon Beschädigungen vor Ort? Haftung ausschließen!

Briefing vor Ort

  • Handys aus
  • Besprechen, was z.B. schon über soziale Netze vom Drehort geteilt werden darf oder nicht, oder vielleicht sogar soll
  • Wer das Set verlässt, hat sich abzumelden
  • Alle miteinander vorstellen, vor allem die Verantwortlichen
  • Filminhalte der Filmproduktion besprechen
  • Drehzeiten und Drehorte durchgehen / planen / reservieren (Fahrzeiten einplanen)
  • Pausen andeuten oder besser festlegen, wenn möglich

Equipment

  • Kamera: Akkus – genug eingepackt und geladen? Genug Speicherkarten / Datenträger? Alle benötigten Objektive eingepackt? Timecode / ISO / Blende / etc. richtig eingestellt? Ggf. Kontrollmonitor eingepackt? Nötige Kabel beisammen?
  • Stativ: Ist mit dem Stativ alles ok? (Wasserwaage, Platte für Kamera, Beine)
  • Aufnahme: Was für ein Mikro wird benutzt? Anstecker, Angel oder Handmikro? Mikrocheck / Tonprobe gemacht? Auf Umgebungsgeräusche achten (Fenster zu, Musik aus, laute technische Geräte aus)
  • Licht: Sind die Lichter in Ordnung? Sind die Lichtstative in Ordnung? Passende Farbfolien eingepackt? Verlängerungskabel eingepackt? Ersatzbirnen eingepackt? Gibt es einen ungünstigen Schattenwurf?
  • Bild: Weißabgleich (an ein weißes Papier oder eine andere weiße Fläche denken!) Belichtung (Blende, Zebra, Gain) richtig eingestellt? Ist mit der Schärfenregulierung und dem Fokus alles in Ordnung?
  • Kleidung & Styling: Gibt es wichtige Kostüme zu besorgen? Wurde das Out t der Personen im Bild festgelegt und besprochen, besorgt? Gibt es Ersatzkleidung? Ggf. Make-Up/Stylist für den Drehtag buchen
  • Sonstiges: Gaffertape, Schere, kleinere Werkzeuge (je nach Dreh) Absperrband Wenn Wasser im Spiel ist: Haartrockner, Tücher Verteilersteckdosen

Und am Ende heißt es dann: Film ab!

Redaktion

Das Redaktionsteam von Mashup Communications, der Berliner Agentur für PR und Brand Storytelling (gegründet 2009), besteht aus erfahrenen Expert:innen zu den Themen PR, Content Marketing, Employer Branding, KI und Storytelling.

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