Unternehmensdaten gelten oft als schwer zugänglich – und noch häufiger als nicht berichtenswert. Doch richtig erzählt, werden sie zum Rohstoff für relevante Datengeschichten, die eine breite Medienöffentlichkeit erreichen. Ein Beispiel dafür ist der jährliche „kollex Bier-Monitor“: Damit haben das Software-Unternehmen kollex und wir als Mashup Communications ein journalistisch anschlussfähiges Leuchtturmformat etabliert.
Doch was braucht es tatsächlich, um ein datenbasiertes Storytelling-Format zu entwickeln, das allein 2025 in über 140 Medien Erwähnung fand?
“Exklusive Zahlen, klare These, mediale Relevanz – all das gehört bei Datengeschichten in den Mix. Doch was wirklich zählt, ist die enge Zusammenarbeit an der Schnittstelle von Datenanalyse, Storytelling und Medienarbeit.” – sagt Alexandra Reinig, Expertin für PR und Data Storytelling und Ansprechpartnerin für kollex.
Das Beispiel der digitalen Vertriebsplattform kollex zeigt, wie durch das Zusammenspiel von Daten-, Story- und PR-Expertise eine kontinuierliche Datenarbeit entsteht, die gezielt zur strategischen Positionierung beiträgt. Wer regelmäßig belastbare Insights zu einem klar definierten Themenfeld liefert, erzählt keine Einzelgeschichte, sondern baut ein langfristiges Narrativ auf. Diese vier Schritte waren dafür entscheidend.
Gerade Software-Unternehmen verfügen häufig über einzigartige Datensätze. Gemeinsam mit unserem Kunden war die Grundidee schnell klar: anonymisierte Bestelldaten, über die ausschließlich kollex verfügt, als Basis für eine wiederkehrende, glaubwürdige Trendanalyse zu nutzen. Inhaltlich sollte sie klar im Außerhausmarkt verortet sein – einem Bereich, für den es bislang kaum belastbare Zahlen gibt.
Bevor die Daten jedoch über Infografiken, Berichte oder Studien an Medien und Öffentlichkeit kommuniziert werden konnten, begannen die eigentlichen Hausaufgaben: die Entwicklung passender Fragestellungen, Hypothesen und Analysekategorien, die zugleich journalistisch relevant und statistisch belastbar sind.
In dieser Phase der Analyse ist ein langer Atem nötig. Als Mashup Communications haben wir kollex PR-seitig vom Tech-Startup bis zum Marktführer begleitet. Aus dieser vertrauensvollen Zusammenarbeit heraus konnte gemeinsam reflektiert werden, welche Daten sich tatsächlich für eine Aufbereitung eignen.
Heute betreibt kollex eine digitale Vertriebsplattform für den Getränke- und Lebensmittelfachgroßhandel und Gastronomie. Um jedoch ausreichend valide Aussagen treffen zu können – etwa zu Zeitverläufen oder regionalen Unterschieden – war zunächst ein Schritt zurück nötig. kollex ist aus dem Getränkefachgroßhandel heraus entstanden, entsprechend wurden zunächst unterschiedliche Getränkekategorien analysiert, Hypothesen entwickelt und wieder verworfen.
Als besonders aussagekräftig erwies sich schließlich die detaillierte Auswertung der Bierdaten. Sie machte unter anderem eine deutliche Trendverschiebung hin zu alkoholfreien Bieren sichtbar. Eine zentrale Erkenntnis: Bereits jeder zehnte Liter Bier, der über den Tresen geht, ist alkoholfrei. Auf dieser Basis ging es im nächsten Schritt darum, aus Zahlen eine Geschichte zu formen – textlich wie visuell.
Als wiederkehrender, redaktionell dankbarer Aufhänger etablierte sich der Internationale Tag des Bieres. Rund um diesen Termin bereitete Mashup Communications die Daten jährlich in einer Pressemitteilung so auf, dass sie journalistisch unmittelbar nutzbar waren.
Ziel war es, komplexe Marktentwicklungen verständlich abzubilden – mit wechselnden Schwerpunkten entlang aktueller Branchentrends, etwa der Absatzentwicklung alkoholfreier Biere oder Biermixgetränken. Ergänzt wurden die Zahlen durch eine strategische Einordnung von Stefan Kellner, CEO von kollex und Herausgeber des Bier-Monitors.
Besonderes Augenmerk lag auf einem differenzierten Blick auf den Markt: Während viele Branchendaten einen rückläufigen Bierabsatz zeigen, machen die kollex Daten sichtbar, wo und wie sich Konsum im Außerhausmarkt verschiebt – nach Sorten, Regionen, Marken oder Alkoholgehalt.
Ein zentraler Erfolgsfaktor war die frühzeitige und kontinuierliche Vorabansprache relevanter Medienkontakte. Durch den langfristigen Beziehungsaufbau wurde es von Jahr zu Jahr einfacher, den Bier-Monitor zu platzieren: Journalist:innen kannten das Format, vertrauten auf die Datenqualität und erwarteten die Ergebnisse bereits.
So ging die Meldung nicht im tagesaktuellen Nachrichtenstrom unter, sondern fand gezielt Aufmerksamkeit. Zusätzlich bot Mashup Communications ausgewählten Redaktionen exklusive Daten-Insights, die für eigene Schwerpunkte genutzt werden konnten – etwa zu Nischen wie Dunkel- oder Schwarzbieren. Auf diese Weise entstand nicht nur eine wiederkehrende Geschichte, sondern vielfältige Ansatzpunkte für individuelle Berichterstattung.
Der kollex Bier-Monitor hat sich als wiederkehrende Referenz für Medien etabliert, die über Bier, Konsumtrends, Großhandel und Gastronomie berichten. Das Fundament dieses Erfolgs bilden einerseits fundierte, exklusive Daten und anderseits die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen kollex und Mashup Communications. Daten verleihen den Inhalten Glaubwürdigkeit, machen kollex zu einer verlässlichen Informationsquelle und steigern die Attraktivität für Journalist:innen nachhaltig.
“Uns freut, wie wir mit dem Bier-Monitor Jahr für Jahr unsere Sichtbarkeit in den Medien deutlich steigern sowie unsere Reichweite vergrößern. Dieser Erfolg fußt für uns auf der Mischung aus Professionalität, Kommunikation auf Augenhöhe und Kreativität, die die Zusammenarbeit mit Mashup Communications auszeichnet” – sagt Sandra Hommel, CMO/CCO von kollex und Hauptansprechpartnerin für die Agentur.
Mit dem Bier-Monitor ist es Mashup Communications gelungen, die Stärken eines SaaS-Unternehmens konsequent in wirksame PR zu übersetzen: exklusive Daten, klare Einordnung und ein wiederkehrender Nachrichtenanlass. Das Ergebnis ist keine kurzfristige Aufmerksamkeit, sondern eine langfristige Expertenpositionierung – genau dort, wo sie für kollex den größten strategischen Wert entfaltet: im öffentlichen Diskurs über den Außerhausmarkt.
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