Der Einsatz von klassischen Prominenten in Testimonial-Kampagnen hat in Zeiten des Influencer-Hypes an Strahlkraft verloren. Heute ist Authentizität entscheidend, und die Verbindung zwischen Marke und Promi muss stimmen, so Miriam Rupp in ihrer Kolumne für Meedia (Link einfügen). Sie hinterfragt, ob Markenstars immer noch so effektiv sind, angesichts von YouTube, TikTok und kritischeren Verbrauchern.
Rapper wie Apache 207 und Shirin David scheinen in ihren Werbekampagnen überzeugend, während klassische Prominente wie Elyas M’Barek in Versicherungswerbung oft nicht gut ankommen. Die Kooperation zwischen Matthias Schweighöfer und XXXLutz wird kritisch betrachtet, da sie nicht zur Marke zu passen scheint. Ähnlich sieht es bei der Jubiläumskampagne von Lidl aus, bei der Prominente wie Helene Fischer für einen Discounter werben.
Markenkooperationen mit Prominenten können immer noch relevant sein, wenn die Story und die Verbindung zur Marke stimmig sind. Dennoch sind solche Kooperationen heute riskanter und können sich negativ auf das Image der Prominenten auswirken.
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