Was passiert, wenn eine KI eine Marke zwar nennt, aber mit falschen Fakten verbindet? Diese Frage beschäftigt derzeit viele Kommunikationsverantwortliche – und sie beschreibt zugleich einen der Schwerpunkte, an denen Mashup Communications aktuell arbeitet: Generative Engine Optimization (GEO), Reputationsmanagement und klassische PR müssen zusammengedacht werden, wenn Unternehmen nicht nur in Suchmaschinen, sondern auch in ChatGPT und anderen KI-Systemen sichtbar und vor allem korrekt repräsentiert sein wollen.
Das vergangene Quartal zeigt gleichzeitig, wie breit das Leistungsspektrum der Berliner PR- und Storytelling-Agentur Mashup Communications inzwischen aufgestellt ist: von GEO-Beratung und Reputationsarbeit über PR-Strategien und Medienplatzierungen bis zu Storytelling-, Data-Storytelling- und KI-Workshops. Dazu kamen drei neue Kunden, zahlreiche Veröffentlichungen, ein neues Bewegtbild-Projekt und ein Sommerfest, bei dem die neuen Trainees den ersten Titel ihrer Agenturkarriere holten.
Mit zwei Fachbeiträgen bei Finanzwelt und DAS INVESTMENT hat Mashup Communications in den vergangenen Wochen seine Positionierung im Bereich Generative Engine Optimization für Banken, Asset Manager und andere Unternehmen der Finanzbranche weiter ausgebaut.
Gleichzeitig ist GEO inzwischen fester Bestandteil der strategischen PR-Arbeit für neue Kunden von Mashup Communications. Im Rahmen des Onboardings wird zunächst ein GEO-Status erhoben: Wie häufig taucht ein Unternehmen in KI-generierten Antworten zu seinen Kernthemen auf? In welchem Zusammenhang wird die Marke genannt? Und wie sichtbar sind Wettbewerber bei denselben Fragestellungen?
Diese Analyse zeigt frühzeitig, an welchen Themen, Botschaften und externen Signalen die Kommunikationsarbeit ansetzen sollte. Für Unternehmen verändert Generative AI nicht nur die Frage, ob sie gefunden werden, sondern zunehmend auch, wie KI-Systeme ihre Marke, Expertise und Reputation einordnen.
Einen weiteren Schwerpunkt setzte Mashup Communications mit Miriams Vortrag bei iBusiness unter dem Titel „Jenseits der Visibility: Reputationsrisiken im GEO-Zeitalter“. Im Mittelpunkt stand die Frage, was passiert, wenn generative KI-Systeme Unternehmen zwar sichtbar machen, dabei aber veraltete, unvollständige oder falsche Informationen reproduzieren.
Generative KI-Modelle setzen Markenwahrnehmung aus einer Vielzahl historisch gewachsener Signale zusammen. Viele dieser Informationen lassen sich nicht mehr auf eine einzelne Quelle zurückführen oder unmittelbar korrigieren. Für die Kommunikationsarbeit bedeutet das: GEO endet nicht bei Sichtbarkeit. GEO muss auch Reputationsmanagement berücksichtigen.
„Sichtbarkeit ist die neue Königsdisziplin, über die gerade alle reden. Aber die eigentlich unbequeme Frage ist: sichtbar wofür? Reputationsarbeit im GEO-Zeitalter heißt, auch die Fehler und blinden Flecken der KI-Systeme mitzudenken.“
Miriam Schwellnus, Expertin für GEO und Brand Storytelling bei Mashup Communications
Damit erweitert Mashup Communications klassische Public Relations um eine zusätzliche Perspektive: Neben Medienpräsenz, Thought Leadership und digitaler Auffindbarkeit wird auch relevant, welches Bild von einem Unternehmen in KI-generierten Antworten entsteht.
An dieser Schnittstelle aus GEO-Beratung, PR, Positionierung und Reputationsmanagement sieht Mashup Communications ein wachsendes Aufgabenfeld für Unternehmenskommunikation.
Auch auf Kundenseite ist das Portfolio von Mashup Communications weiter gewachsen.
Nach einem längeren Pitch-Prozess entschied sich ein Freizeitpark im Berliner Umland für die Zusammenarbeit mit der PR-Agentur. Auf den Gewinn folgten Kickoff und Entwicklung der Kommunikationsstrategie. Damit startet Mashup Communications nun in die laufende PR-Arbeit für ein Unternehmen aus dem Freizeit- und Tourismussektor.
Parallel dazu begann die Zusammenarbeit mit einem Healthcare-Scale-up. In einem gemeinsamen Kickoff-Workshop entwickelte das Projektteam die Grundlage für die PR-Strategie: Zielgruppen, Kernbotschaften und mögliche Kommunikationsthemen für die kommenden Monate.
Für ein neu gewonnenes Digitalisierungs-Beratungshaus gibt es bereits erste öffentlich sichtbare Ergebnisse. Bei silicon.de erschien ein Artikel zur Frage, wie Künstliche Intelligenz derzeit die Softwareentwicklung verändert.
Damit deckt die PR-Arbeit von Mashup Communications auch bei den neuen Mandaten sehr unterschiedliche B2B- und B2C-Segmente ab – von Freizeit über Healthcare bis zu Digitalisierung, IT und Künstlicher Intelligenz.
Für einen Anbieter von Lagerautomatisierung griffen gleich mehrere Logistik-Fachmedien die Botschaft auf, dass Automatisierung Lageremissionen um bis zu 25 Prozent senken kann. Die Mehrfachplatzierung zeigt zugleich einen wichtigen Baustein erfolgreicher B2B-PR: Daten, Studienergebnisse und konkrete Kennzahlen schaffen journalistische Anknüpfungspunkte und können einem Fachthema über mehrere Medien hinweg Relevanz verleihen.
Auch für Creditsafe erzielte die Medienarbeit Resonanz. Tagesspiegel Background veröffentlichte die Daten der Wirtschaftsauskunftei zur wirtschaftlichen Situation landwirtschaftlicher Betriebe auf und ordnete sie journalistisch ein.
Ein weiterer Kunde von Mashup Communications, SELLWERK, zeigte gemeinsam mit IT-Rechtsanwalt Thomas Feil in der Deutschen Handwerks Zeitung, wie Handwerksunternehmen professionell mit Online-Bewertungen umgehen können.
Beim Thema Telefonbetrug wurde ein gemeinsam mit Thomas Wrobel von Clever Dialer verfasster Gastbeitrag teilweise von CHIP aufgegriffen. Besonders interessant war hier die Verbindung aus Unternehmenskommunikation, Verbraucherschutz und psychologischer Perspektive: Ein Interview mit Adrian Stanciu, Psychologe an der Universität Luxemburg, beleuchtete, warum bestimmte Lebenssituationen Menschen anfälliger für Telefonbetrug machen können und welche Rolle das persönliche Umfeld spielt.
Für Mashup Communications zeigt sich darin ein wiederkehrender Ansatz der PR-Arbeit: Fachthemen werden nicht allein über Produkte oder Unternehmensbotschaften erzählt, sondern um Daten, gesellschaftliche Perspektiven, Expertenwissen und konkrete Relevanz für die jeweilige Zielgruppe erweitert.
Ein weiteres zentrales Leistungsfeld von Mashup Communications ist die Vermittlung von Storytelling-Methoden für Unternehmen, Verbände und Kommunikationsverantwortliche.
Im vergangenen Quartal fanden fünf Workshops in fünf unterschiedlichen Branchen statt – ein beeindruckendes Pensum, das vor allem auf den Schultern einer Kollegin lag: Nora war an nahezu jedem der fünf Formate beteiligt, teils allein, teils im Tandem mit anderen aus dem Team.
Gemeinsam mit Jenni hielt sie beim Forum Institut, zusammen mit dem externen Experten Mathias Furch, einen Healthcare-Storytelling-Workshop. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie komplexe wissenschaftliche Daten und Produktinformationen so erzählt werden können, dass sie verständlich und relevant werden, ohne ihre fachliche Substanz zu verlieren.
Zudem betreuten Jenni und Nora wieder im Doppelgespann einen zweitägigen Präsenz-Workshop zum Thema „Storytelling mit KI“ bei einem Versicherungsunternehmen in Baden-Württemberg.
Auch bei Pharma-Unternehmen und Verbänden war Nora gefragt: Gemeinsam mit Julia leitete sie einen Workshop inklusive „Corporate Campfire“ und Storylistening-Übung bei einem Pharmaunternehmen, dazu kam ein Data-Storytelling-Workshop bei einem Branchenverband der Digitalwirtschaft und ein weiterer bei einem Verband der gesetzlichen Krankenversicherung – beide von Nora allein gestaltet.
Damit reichen die Branchen, in denen Mashup Communications Storytelling- und Kommunikationstrainings durchführt, unter anderem von Healthcare und Pharma über Digitalwirtschaft und gesetzliche Krankenversicherung bis zur Versicherungsbranche.
Der gemeinsame methodische Kern bleibt dabei gleich, die Anwendung jedoch nicht: Storytelling funktioniert branchenübergreifend vor allem dann, wenn Methoden, Beispiele und Übungen auf das jeweilige Fachpublikum zugeschnitten werden.
Storytelling bei Mashup Communications beschränkt sich längst nicht auf Text und klassische Pressearbeit. Für ein Einzelhandelsunternehmen vor den Toren Berlins hat Linus ein Video zu einer Mitarbeiterveranstaltung produziert. Das Projekt zeigt, dass Bewegtbild bei Mashup Communications als eigenständiges Format für interne Kommunikation und Employer-Branding-Zwecke eingesetzt wird – nicht nur als Ergänzung zur klassischen Medienarbeit.
Neben Workshops für externe Teilnehmer:innen hat Mashup Communications auch das eigene Weiterbildungs- und Content-Angebot ausgebaut. Unsere frischgebackenen Berater:innen Katrin und Linus veranstalteten erstmals ein einstündiges Live-Webinar zum Thema Storytelling auf Social Media.
Die Premiere brachte entsprechend nicht nur neue Inhalte nach außen, sondern auch praktische Erfahrungen für die eigene Beratung: von Dramaturgie und Präsentation über technische Vorbereitung bis zur Frage, wie sich Storytelling-Wissen in einem digitalen Live-Format vermitteln lässt.
Teamentwicklung ist bei Mashup Communications kein Nebenschauplatz, sondern eigenes Thema mit eigener Struktur. Mit Greta und Gregor sind zwei neue Trainees gestartet – ein bewusster Schritt, den eigenen PR- und Beratungsnachwuchs selbst auszubilden. Beide durchlaufen ein strukturiertes Onboarding.
Verantwortlich für das Trainee-Programm ist neben unserer Head of Onboarding Julia auch Jenni, Senior-Beraterin und Head of Trainees – eine Rolle, die bei Mashup Communications bewusst institutionalisiert wurde, um Ausbildung und Betreuung von Nachwuchskräften nicht nebenbei, sondern mit klarer Verantwortlichkeit zu organisieren.
Dass Teamentwicklung bei Mashup Communications keine Einbahnstraße ist, zeigt eine parallele Weiterbildung: Jenni hat selbst ein zweitägiges Seminar im Bereich Führungskompetenz abgeschlossen, um die eigene Rolle als Führungskraft und Ausbilderin weiter zu schärfen.
Bei aller Arbeit an GEO-Strategien, PR-Kampagnen, Medienplatzierungen und Storytelling-Workshops durfte im vergangenen Quartal auch der Zusammenhalt nicht zu kurz kommen.
Beim Sommerfest war das gesamte Mashup-Communications-Team auf dem Bauernhof von Teamleiterin Manja zu Gast – inklusive Zelten, Scheunen-Dinner und einer Bauernhof-Olympiade mit Schubkarrenrennen, Eierlauf, Schuhweitwurf und mehreren Quizrunden.
Bis zum Schluss blieb es ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den Teams. Am Ende setzten sich schlagkräftig die neuen Trainees durch. Für Greta und Gregor bedeuteten die ersten zwei Monate bei Mashup Communications damit nicht nur den Einstieg in PR, Storytelling und Agenturarbeit, sondern auch direkt den ersten gemeinsamen Titel.
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