Image
Top
Navigation
Februar 5, 2019

How to: Die goldenen Regeln im Mobile-First Storytelling

Google gab vor Kurzem bekannt, dass die Zugriffe per Smartphone oder Tablet die Anfragen via Desktop-PCs abgelöst haben. Folglich erscheint der Schritt, mobile Webseiten vor den Desktop-Versionen zu listen, mehr als dringend. Das bedeutet auch für das Storytelling einen neuen Impuls. Es wird Zeit für Mobile-First Storytelling. Diesen Herausforderungen müssen sich digitale Geschichtenerzähler stellen:

Alles beginnt mit der Headline

Focus in Leuchtschrift

unsplash.com

Kurzum: Mit der Headline begeisterst du. An ihr steht und fällt das Interesse deiner Zielgruppe – auch und vor allem auf mobilen Endgeräten. Sie muss schnell Aufmerksamkeit sowie Neugierde wecken, eine emotionale Verbindung herstellen und Gefühle auslösen. Darauf musst du bei deiner Headline achten:

  • Stelle sicher, dass die Headline das gewünschte Gefühl auslöst bzw. anregt
  • Richte dich an DEIN Publikum – der Leser muss wissen, dass der Inhalt für ihn bestimmt ist.
  • Klar und deutlich den Mehrwert angeben – die Zielgruppe muss genau wissen, was sie erwartet.
  • Einfach fragen: Rege die Neugierde deiner Zielgruppe an, Fragen sind ein ideales Mittel um das Interesse zu wecken
  • Erschaffe eine gewisse Dringlichkeit, sodass dein Publikum zum Handeln aufgefordert wird.

Auf den Punkt kommen: Kurz, knapp und emotional texten

Eine der größten Herausforderungen beim mobilen Storytelling ist es, Informationen präzise auf den Punkt zu bringen und dabei Emotionen auszulösen. Das ist auch wichtig, weil die Botschaft gut auf dem Bildschirm zu lesen sein muss. Das bedeutet, dass das Webseiten-Design darauf optimiert und die intuitive Bedienung gewährleistet ist. Der Nutzer soll sich schließlich mit der Botschaft auseinandersetzen und nicht mit der benutzerunfreundlichen Bedienung.

Das heißt für deine mobile Webseite:

  • Die Optik muss stimmen – Nutze daher maximal 2 Schriftarten
  • Schnell die gewünschten Informationen bereitstellen – Arbeite mit klaren Unterüberschriften und eindeutigen Aufzählungslisten
  • Vermeide langatmige Verschachtelungen und nutze kurze Sätze
  • Einfache Navigation per Daumen-Wisch ermöglichen

Und Action – Interaktive Formate für Reaktionen

Kameraklappe

unsplash.com

Die Headline steht, der Text ist kurz, bündig und emotional. Soweit – so gut. Heutzutage will der User aber weitaus mehr als nur Textpassagen. Er sehnt sich nach unterschiedlichen Formaten, speziell im Mobile-First Storytelling. Er möchte sogar selbst aktiv werden. Online-Quiz- oder Umfrage-Formate sind dafür ideal. Wenn diese Interaktionsmöglichkeiten zu deiner Story passen, ist dein Publikum gerne bereit, hier zu reagieren und teilzuhaben. Achte darauf, deine interaktiven Formate auch visuell zu unterstützen, große Bilder und Klick-Elemente gehören zu den Must-Haves und erfreuen sich großer Beliebtheit auch in Hinblick auf die Usability.

Visual Storytelling: Verwende Bilder und Grafiken, um mehr zu sagen

zeichnen einer Infografik

unsplash.com

Um Emotionen zu verstärken, dienen visuelle Elemente wie Grafiken oder Bilder, kurz Visuals. Es geht schlichtweg darum, mehr zu erzählen, als in der Headline oder dem Fließtext bereits gesagt wird. Zum Beispiel eignen sich Vorher-Nachher-Vergleiche ideal, um einen Prozess darzustellen und viele Informationen schnell zugänglich zu machen. So erzielen deine Visuals den Effekt, den du dir wünscht:

  • Erzähle visuell deine persönliche Geschichte und zeige dem Publikum, dass du menschlich bist und dieselben Herausforderungen zu meistern hast
  • Begeistere dein Publikum für deine große Vision, nutze leuchtende Farben und lasse dein Visual Bewegung darstellen und Dynamik symbolisieren
  • Weniger ist mehr: Manchmal reichen auch minimale, praktische Darstellungen, die helfen, deine Punkte zu verdeutlichen und zu verstärken
  • Stelle ein aktuelles Problem dar und zeige die Lösung auf

Wenn der Text nicht zieht: Kurz-Videos für den Aha-Effekt

Mann hält Kamera in der Hand

unsplash.com

Es überrascht heutzutage nicht mehr, dass laut Studien die Generation Y fast ausschließlich Bewegtbild-Inhalte auf dem Smartphone oder Tablet anschaut. Kurzweilige, emotionale bis informierende Clips sind der Schlüssel zu mehr Aufmerksamkeit. Daher gilt Video-Content mittlerweile als Grundbaustein jeder erfolgsorientieren Marketing- und PR-Strategie. Zusammenfassungen und Erklärungen festgehalten in Bild und Ton sind die üblichsten Formate. Darauf gilt es zu achten:

  • Erstelle ein kurzes Erklärvideo für die Homepage, damit Seitenbesucher sich über dich und euch informieren können.
  • Erstelle ein Video mit deinem Produkt-Angebot. Gerne auch nur ein Produkt oder mehrere ausgewählte Waren, um deine Zielgruppe indirekt zum Kauf anzuregen
  • Nutze eine Video-Zusammenfassung der Inhalte, damit deine ausführlichen Inhalte kurz erklärt werden und der Besucher die notwendigen Infos schnell erfährt

Social Media: An Stories und Posts führt kein Weg vorbei

Hashtag

unsplash.com

Instagram und Facebook haben sich vor allem im B2C-Bereich als wertvolle Werkzeuge für die Kundengewinnung etabliert. Ob Posts oder Stories mit visuellen Inhalten überzeugen Marken ihre Fans und Follower. Doch das „Wie“ ist die große Kunst im Mobile-First Storytelling die Zielgruppe zu beeindrucken:

  • Vertraue der Silent Story – egal, welchen Inhalt du bereitstellst, er muss die Botschaft ohne Ton vermitteln können. Setze auf ausdrucksstarke Bilder und eine sinnvolle, emotionale Aneinanderreihung der Visuals
  • Nutze Boomerangs – nach dem GIF- kam der Boomerang-Hype. Die beliebte App für kurze Bewegtbild-Clips hat sich auf fast allen Smartphones etabliert. Nutze den Zurück- und Vorspul-Effekt dafür, Interesse und Interaktion zu erreichen.
  • Erzähle FAST alles – Boomerangs sind schon ein guter Weg die Zielgruppe neugierig zu machen. Setzt du auf Video-Content, achte darauf, eben nicht (!) alles zu erzählen. Du willst die Interaktion, also bleibe geheimnisvoll und sorge dafür, dass der Zuschauer am Ende der Geschichte interessiert ist.
  • Geh Live – Facebook und Instagram bieten schon umfangreiche Livestreaming-Möglichkeiten an, nutze sie! Zum einen schaffen Live-Bilder und -kommentare Nähe zu deiner Zielgruppe, zum anderen kriegst du über diese Art der Berichterstattung auch direktes, dynamisches Feedback.

Fazit: Die drei goldenen Regeln des Mobile-First Storytelling

Das Smartphone ist nicht mehr wegzudenken aus dem Alltag, daher setze auf Mobile-First Storytelling und erreiche deine Zielgruppe mit diesen zusammengefassten Tipps:

  • Halte deinen Text kurz, prägnant und sorge für Emotionen
  • Nutze Bilder, Grafiken und Infografiken um mehr auszusagen als dein Text
  • Setze auf Videos und erreiche diejenigen, die nicht lesen wollen

Workshop

Storytelling Workshop Berlin

Beratung

Content Marketing Agentur
Tommy Dobs on LinkedinTommy Dobs on Twitter
Tommy Dobs
Senior-Berater bei Mashup Communications
Tommy hat ein Herz für Nerds, denn er ist selbst einer! Mit seiner IT-Expertise sind bei ihm Techie-Themen bestens aufgehoben. Ob Cloud-Service oder Messenger – bei ihm ist alles verschlüsselt.