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März 20, 2022

World Storytelling Day 2022: Unsere Lieblingswörter

World Storytelling Day Lieblingswörter

Den World Storytelling Day 2022 nehmen wir bei Mashup Communications zum Anlass, um mit euch unsere Lieblingswörter zu teilen, die uns beflügeln, inspirieren und euch vielleicht ein Schmunzeln auf die Lippen zaubern. Denn nebenbei erfahrt ihr noch den einen oder anderen Fun-Fact, den ihr bisher nicht über die Mashies kanntet.

Planet Storytelling USA

Halloween

Manja: „Zwar gerade nicht ganz die richtige Jahreszeit, nichtsdestotrotz weckt das Wort Halloween und der damit verbundene Feiertag viele schaurig-schöne Erinnerungen bei mir! Mein erstes richtiges Halloween dürfte ich dabei vor über 10 Jahren in Connecticut miterleben. Die gruselig geschmückten Häuser und der Aufwand, der dort betrieben wird, beeindrucken mich bis heute. Mit Freunden wiederum habe ich aber auch schon vor meinem Aufenthalt in den USA nur allzu gerne Horrorfilmabende zur Feier des Tages veranstaltet. Halloween steht für mich also für gemeinsam gruseln, saure Süßigkeiten und die USA.“

Collywobbles

Julia: „Mein absolutes Lieblingswort ist „Collywobbles“. Eine so schöne Beschreibung für eine so unschöne Sache: Bauchschmerzen. Aber seht ihr nicht auch direkt eine feine viktorianische Dame vor euch, eine Hand vornehm auf den Bauch gelegt, wie sie ausruft: „Gosh golly, I have the collywobbles!“? Wunderbar <3″

Eine Frau geht mit ihrem Hund am Stand spazieren. Am Horizont ist die Sonne zu erkennen

Fernweh

Katharina: „Mein Lieblingswort ist das gute alte Fernweh. Eine schöne Definition, die ich hierzu einmal gelesen habe, ist „Heimweh nach einem Ort, an dem man noch nie gewesen ist. Intensive Sehnsucht zu reisen“. Das Wort ist mir deshalb so wichtig, weil es mich ziemlich gut beschreibt und auf viele Teile meines bisherigen und wohl auch zukünftigen Lebens passt. Fernweh hat mich nach dem Abi aus meiner Komfortzone geholt und mich seitdem sehr geprägt und verändert – im positiven Sinne.“

Fabelwesen

Michael: „Beim Wort Fabelwesen erinnere ich mich immer gerne an die zahlreichen Märchen, die mir meine Oma früher vorgelesen hat. Diese mystischen Wesen, mit ihren einzigartigen Fähigkeiten und Legenden faszinieren mich bis heute und lassen mich kurzzeitig in fantastische Welten eintauchen, in denen alles möglich scheint. Durch die Mischung aus Fantasie, Aberglaube und historischen Sagen ziehen mich diese zeitlosen Kreaturen immer wieder in ihren Bann.“

Ein tätowierter Arm einer Frau und eines Mannes. Sie spielen mit ihren Händen ein Fingerspiel

Fingerspitzengefühl

Luisa: „Ich mag besonders das Wort Fingerspitzengefühl und was dahintersteckt. Empathie mit einem feinen Tastsinn zu umschreiben, finde ich ein wunderschönes Beispiel für bildliche Ausdrücke in der deutschen Sprache. Ob in der Kommunikation mit der Presse oder im privaten Kontext – es kommt doch auf den achtsamen Umgang mit dem Gegenüber an.“

Rotes Herz in Hand gemalt

Lagune

Charlotte: „Ich nutze das Wort nicht oft. Doch wenn sich die Gelegenheit bietet, werden Gedanken an Unterwasserwelten, Windsurf-Stunden, wundervolle Bekanntschaften, traditionelles Essen und so vieles mehr aus meiner Zeit in Ägypten geweckt. Mit dem Begriff „Lagune“ schaffe ich mir sozusagen eine eigene kleine Oase der Erinnerungen.“

Idylle

Nora: „Mein Lieblingswort seit meiner Teenie-Zeit ist Idylle. Ich weiß noch, wie ich es damals in meinem Tagebuch festgehalten und damit manifestiert habe. Wenn ich das jetzt höre, muss ich sogleich an Sommerurlaub in Schweden mit meiner Familie denken: An das Holzhaus im Wald, den klaren, frischen See hinterm Haus, in dem mein kleiner Bruder nur mit großem Geschrei badete, und die völlig digital-freie Zeit, die ich tage- und nächtelang mit Bücherlesen verbrachte.“

Lagerfeuer am Strand

Knistern

Alexandra: „Knistern ist so schön lautmalerisch. Besonders mag ich, wenn es knistert, bevor mein Schallplattenspieler Musik abspielt. Einmal bewusst innehalten, nichts anderes tun können als einfach zu sein und die Vorfreude auf ein Album zu spüren – das ist etwas ganz anderes als eine Spotify-Playlist zu starten.“

Spazieren

Miriam: „Die südafrikanische Familie meines Mannes hat deutsche Wurzeln und spricht zuhause Deutsch. Dabei wurden nach vier, fünf Generationen schon so einige Wörter „konserviert“, die wir hierzulande nicht mehr so häufig benutzen. Eines davon habe ich mir gerne wieder angeignet. Statt nur mit dem Ziel vor Augen zu „gehen“, „laufen“ oder „kommen“, nutze ich gerne einmal mehr das Wort „spazieren“, was schon von vornherein im Kopf viel mehr Gemütlichkeit und Achtsamkeit in jeden Weg bringt.“

Eine Hand zum Herz

Euphorie

Stefanie: „Euphorie verspüre ich, wenn nach einem langen Winter wieder Sonne mein Gesicht kitzelt, wenn bei meinem Lieblings-Festival die Bässe des ersten DJ-Sets erklingen und wenn ich mit dem Fahrrad auf dem Tempelhofer Feld dem Sonnenuntergang entgegen düse. Momente erster Güte sammeln und später auspacken, wenn die Tage wieder grau werden – dafür mag ich das Wort Euphorie.“

Schlüpperbund

Lisa: „Mein Lieblingswort ist sehr wahrscheinlich nicht so bekannt sowie wenig in Gebrauch, und zwar ist es der Schlüpferbund oder im niederrheinischen Dialekt gesagt: Schlüpperbund. Dabei handelt es sich nicht um das Gummi, welches den Slip an der Taille hält, vielmehr geht es dabei um den Bund meiner engsten Freundinnen. Vor vielen Jahren suchten wir nach einem gemeinsamen Namen und entschieden uns für die schlüpfrige Umschreibung unserer Gemeinschaft, Allianz oder Koalition, die gemeinsam lebt, lacht, streitet und schlussendlich immer alles zusammenhält – der Schlüpperbund!“

Habibi

Mona: „Mein Lieblingswort spricht sich nicht nur unglaublich süß, sondern hat auch eine so schöne Bedeutung für mich, dass mir direkt warm ums Herz wird: „Habibi“ kommt aus dem arabischen und bedeutet Schatz oder Liebling. Sobald mir ein Mensch ans Herz wächst, bekommt er diesen Spitznamen übergestülpt. Es kann also auch mal passieren, dass ich fünf Personen in einem Raum mit gleichem Namen anspreche.“

Munchkin

Christina: „munchkin“ – was auf Deutsch wohl „Zwerg“ am nächsten kommt – nenne ich liebevoll mein Patenkind. Seit ihrer Geburt spreche ich sie mit „munchkin“ an, und auch wenn sie schon gar nicht mehr so klein ist, drückt es für mich die Zuneigung und das warme, wohlige Gefühl aus, dass ich sofort bekomme, wenn ich an sie denke oder per FaceTime in ihr grinsendes Gesicht schaue.“

Ein Taucher auf dem Meeresgrund

Welche Geschichten uns vor einem Jahr optimistisch und hoffnungsvoll gestimmt haben, erfahrt ihr in unserem Beitrag zum World Storytelling Day 2021.

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Nora Feist
Nora ist die Komplizin, die genau vor diesen wilden Fahrten nicht zurückscheut und neue Wege mit positiver Energie, mutigem Tatendrang und Siegeswille beschreitet. Nora lässt sich gern von der Aufregung des Moments anstecken; inspiriert, motiviert und unterhält aber auch gern andere.