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Vertrauensarbeitszeit: Warum „mehr Stunden“ nicht gleich „mehr Leistung“ bedeutet
Mashup in der Presse 27. February 2026

Vertrauensarbeitszeit: Warum „mehr Stunden“ nicht gleich „mehr Leistung“ bedeutet

Vertrauensurlaub Vertrauensarbeitszeit - Vertrauensarbeitszeit: Warum „mehr Stunden“ nicht gleich „mehr Leistung“ bedeutet

In der aktuellen politischen Debatte wird lautstark nach mehr Arbeitsstunden und einer Abkehr von der „Lifestyle-Teilzeit“ gerufen. Für unsere Agenturchefin Miriam Schwellnus ist das ein gefährlicher Denkfehler. Im Interview mit dem PR-Journal bezieht sie Stellung: Wer Produktivität ernst nimmt, muss sich von der bloßen Präsenzkultur verabschieden.

5 Jahre Vertrauensurlaub: Eine Bilanz, die überzeugt

Seit fünf Jahren setzen wir bei Mashup Communications auf Vertrauensarbeitszeit und Vertrauensurlaub. Die Ergebnisse sprechen für sich und entkräften die Sorgen der Skeptiker:

  • Gesundheit statt Krankheit: Während die Urlaubstage bei uns im Schnitt um zehn Tage über dem Bundesdurchschnitt liegen, sind die Krankheitstage um den gleichen Wert gesunken.
  • Outcome vor Absitzen: In Wissensberufen korrelieren lange Arbeitszeiten oft negativ mit der Qualität. Wir fokussieren uns auf Ergebnisse, nicht auf die Zeit auf dem Bürostuhl.
  • Wirtschaftliche Stabilität: Hohe Loyalität und minimale Fluktuation sorgen für Kontinuität in der Kundenberatung – ein echter Wettbewerbsvorteil.

Kultur als Schutzmechanismus

Für Miriam ist das Modell auch eine persönliche Herzensangelegenheit und eine Antwort auf die Burnout-Gefahren der Kommunikationsbranche. „Überstunden sind bei uns kein Heldentum, sondern ein Systemfehler“, betont sie im Gespräch. Vertrauen bedeutet dabei nicht Wegschauen, sondern Verantwortung teilen. Durch transparente Übergaben und eine Kultur der gegenseitigen Wertschätzung stärken wir den Zusammenhalt und die Eigenmotivation des Teams.

Das vollständige Interview über moderne Arbeitswelten, die Bedeutung von Wertschätzung und warum Selbstbestimmung kein Privileg der Kreativbranche bleiben sollte, findet ihr beim PR-Journal.

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