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August 11, 2020

Content Marketing im FinTech: Mit Inhalten Übersicht in die Finanzwelt bringen

Gutes Content Marketing im FinTech-Bereich ist das A und O. Die Branche boomt und besteht häufig aus noch jungen Startups, die unsere traditionellen Bank- und Finanzinstitutionen auf den Kopf stellen. Doch wer denkt, dass insbesondere diese Brands auf neuen Wegen wandern, der irrt. Denn nur allzu gerne trifft hier ein veralteter Marketing-Mix auf eben genau solch veraltete finanzielle Vorlieben und Verhaltensweisen der potenziellen KundInnen. Dabei gilt: Wer auffallen will, muss etwas wagen und sollte sich auch einmal bei anderen Branchen umschauen!

Bitcoin Münze

Quelle: Unsplash

Inhalte können dabei die Art und Weise verändern, wie wir Brands wahrnehmen. Guter Content kann Unternehmen jeglicher Größe also dabei helfen, sich von der Konkurrenz abzuheben und sichtbarer für die eigenen Zielgruppe zu werden. Marken, die hier in eine solide Strategie und vor allem auch Ausführung investieren, können ihren Umsatz steigern. Als Technologieführer, die beeinflussen, wie wir mit Geld umgehen, haben FinTechs interessante Geschichten, aber vor allem auch Tipps mit der Community zu teilen.

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B2C-FinTech und Content Marketing: Digital auf dem richtigen Weg

Viele Menschen verwenden wohl mindestens eine App, um ihre Finanzen in irgendeiner Form zu verwalten. Im B2C-Bereich haben es FinTech-Unternehmen also häufig schon mit den technologisch versierten VerbraucherInnen zutun, die ihre Finanzgeschäfte bequem online und über mobile Endgeräte abwickeln wollen. Digital Natives, die weniger Fragen rund um das Produkt, sondern viel mehr zu ihrem Lifestyle haben. Zudem müssen diese Inhalte im digitalen Zeitalter vor allem eines sein: schnell und leicht zugänglich!

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N26, die No-Bullshit-Bank, bedient dafür sogar fast die gesamte Klaviatur, wenn es um Content Marketing geht. Egal ob Instagram, Facebook, YouTube oder auch Blog und Magazin – potenzielle KundInnen bekommen hier so einiges an Inhalt geboten. Der Markenauftritt ist dabei, trotz der vielen verschiedenen Plattformen und eben auch Länder, einheitlich und es wird fleißig mit der Community interagiert. Obwohl insbesondere die Social-Media-Kanäle noch durch gehaltvolleren Content glänzen könnten, macht insbesondere das Magazin und eben die Community-Arbeit hier einiges wett.

Um also im Content-Marketing-Dschungel gegen die Konkurrenz bestehen zu können, gilt es die Inhalte gut zu streuen. Auch die richtigen SEO-Keywords im Google-Ranking möglichst weit oben zu besetzen und auf Social Media sehr aktiv zu sein, ist zu empfehlen. Um die Reichweite schlussendlich noch ein bisschen mehr auszuweiten, lohnt sich der Austausch von Content mit anderen FinTech-Plattformen. Die Arbeit mit InfluencerInnen – inklusive Backlink kann ebenfalls zum Erfolg beitragen.

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B2B-FinTech und Content Marketing: Bitte nur keine Langeweile!

Wie auch schon in anderen Branchen, hinken die B2B-Marken ihren B2C-KollegInnen etwas hinterher, wenn es um innovative Marketing-Strategien geht. Und das, obwohl es hier einiges an Inhalten zu teilen gäbe. Auch Fragen der Zielgruppe sind häufig nicht in drei Sätzen zu beantworten. Content dient hier vor allem als vertrauensbildende Maßnahme, die die Beziehung zwischen Brand und Käuferschaft stärkt. Auch ein Blick hinter die Kulissen kann hier Vertrauen aufbauen und potenzielle KundInnen locken.

TikTok, Instagram und Co.: Nicht alle Kanäle sind sinnvoll

Insbesondere für B2B-FinTechs gilt dabei jedoch: Kenne deine Zielgruppe und liefere dort qualitativen Inhalt, wo sie anzutreffen ist. Hier einfach alle Kanäle wild zu bespielen führt zu einer immensen Ressourcenverschwendung von Zeit und Geld. Ob sich ein TikTok-Profil also wirklich lohnt, kann durch eine genaue Zielgruppen-Analyse schnell herausgefunden werden (psst… wahrscheinlich tut es das nicht). Zudem gilt: Nur weil die Fragen vielleicht langweilig sind, müssen es die Antworten nicht sein. B2B-Brands tun also gut daran, ihre Inhalte in spannende Formate einzubetten.

Es muss also nicht immer gleich ein ausschweifender Blogpost sein, „Snackable Content“ auf Instagram. Auch ein Listicle, grafisch schön umgesetzt, kann die Aufmerksamkeit hier genauso auf sich ziehen. Ein Unternehmen, was hier einen richtig guten Job macht, ist Billomat. Das Nürnberger FinTech setzt seit ca. drei Jahren gezielt auf den Austausch mit der Community in den sozialen Medien und einem Magazin, was keine Fragen offen lässt. Dabei sind Texte und Bilder fernab von verstaubter B2B-Kommunikation. Nichtdestotrotz sind alle Inhalte qualitativ aufbereitet – nur eben nicht langweilig. Wer also Fragen rund um Buchhaltung, Steuern oder ums UnternehmerInnentum hat, darf gerne einmal einen Blick in das Magazin des Buchhaltungstools werfen.

 

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Wer selbstständig arbeitet, kennt das Gefühl, es gebe einfach nicht genug Stunden für alle Aufgaben, die im Laufe des Tages anfallen. „Zeit gewinnen“ ist ein Wunsch, den viele unterschreiben würden. Aber wie? Was sind die Zeitfresser am Arbeitsplatz? . Zeitfresser: Unordnung am Arbeitsplatz Nur weil dieser Tipp auch von Großmüttern kommt, heißt das nicht, dass er falsch wäre: Halte deinen Arbeitsplatz ordentlich! Dass gut strukturierte Arbeitsplätze Zeit einsparen, ist in Studien erwiesen worden. Was du immer wieder benötigst – Unterlagen oder Arbeitsmaterialien – hast du dann sofort bei der Hand. . Zeitfresser: E-Mail-Check Studien haben gezeigt, dass Facebook und Youtube zwar ablenken, aber nicht annähernd so ablenkend wirken wie ständig eintrudelnde E-Mails. Allein die Zurkenntnisnahme einer neuen E-Mail unterbricht den Arbeitsfluss und reißt aus der Konzentration – dafür musst du neue Nachrichten nicht einmal lesen, geschweige denn beantworten. Wie wäre es, wenn du dir künftig vornimmst, deine E-Mails nur zu bestimmten Zeiten abzurufen – alle zwei Stunden zum Beispiel? . Zeitfresser: Meetings Kennst du das auch aus deinen Meetings? Man kommt von Hü auf Hott und von dieses auf jenes. Und nach dem Meeting weiß man gar nicht so genau, ob für die drei besprochenen Punkte wirklich komplette drei Stunden nötig gewesen waren. Wenn dein Einfluss auf Meetings das zulässt, versuche, sie vorher zeitlich zu begrenzen. Wenn von Anfang an klar ist, dass pro Thema nur ein bestimmtes Zeitfenster zur Verfügung steht, verlaufen Besprechungen erfahrungsgemäß viel fokussierter. . . Welche Zeitfresser habt ihr im Berufsalltag noch so identifiziert und was tut ihr um diese zu unterbinden? :-) . #buchhaltung #zeitfresser #zeitmanagement #timemanagement #accounting #selbststaendig #startups #billomat #freelancer #fintech #meetings # optimierung #besprechung #buero #office #arbeitsplatz

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Fazit: Mit Content Marketing Aufmerksamkeit generieren

Gute Inhalte sind für Unternehmen mindestens genauso wichtig wie eine positive Presseberichterstattung. Selbst Unternehmen mit einem geringeren Bekanntheitsgrad und kleinem Marketingbudget können also davon profitieren, wenn sie in qualitativen Content investieren. Insbesondere kleine FinTech-Startups können einen nachhaltigen Eindruck bei potenziellen KundInnen hinterlassen, den Verkauf ankurbeln und inmitten des ganzen Werbelärms hervorstechen.

Wenn euch unser Blogpost über Content-Marketing im FinTech gefallen hat und ihr mehr über dieses Thema erfahren wollt, schaut euch unseren Beitrag „5 Storytelling-Tipps für FinTech-Unternehmen“ an.

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Manja Rehfeld
Senior-Beraterin bei Mashup Communications
Mit ihrer Leidenschaft für die englische Sprache, Notizen und ausgiebiger Recherche ist Manja der Sherlock Holmes der Earlybirds – immer auf der Suche nach Fakten und Informationen für Geschichten.