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Juni 10, 2021

Und es hat Klick gemacht: So wird der Unternehmensblog endlich zum Erfolg

Viele Unternehmen setzen bei der Präsentation von Corporate Stories, unterhaltsamen Insights oder dem eigenen Expertenwissen bereits auf Unternehmensblogs. Das macht auch durchaus Sinn, kann man hier authentischen Content schaffen, der sowohl (potenzielle) Kund:innen auf die eigene Website führt, als auch die Aufmerksamkeit von Bewerber:innen auf sich zieht. Der Haken: Ein guter Blog ist nicht mal eben schnell gemacht. Wer alle paar Monate einen Beitrag zum aktuellen Produktlaunch veröffentlicht, wird wohl kaum einen Effekt auf Website-Traffic oder gar Abverkauf feststellen. Denn die unangenehme Wahrheit ist: Das interessiert in den meisten Fällen niemanden. Wenn ihr also endlich relevante Inhalte produzieren und mehr Menschen mit eurem Unternehmensmagazin ansprechen – und glücklich machen! – wollt, solltet ihr die folgenden Tipps beherzigen.

Ein guter Unternehmensblog braucht Planung – wie hier mit PC, Notizbuch und Kaffee

Quelle: Pexels / Liza Summer

Qualität vor Quantität? Hier muss beides stimmen!

Okay, es stimmt schon, die Qualität der Beiträge steht natürlich an allererster Stelle. Lieblos zusammengeschusterte Artikel ohne erkennbaren Mehrwert will schließlich auch niemand lesen. Allerdings ist es ebenso wichtig, regelmäßig zu veröffentlichen. Nehmt euch aber nicht zu viel vor! Statt des täglichen Bloggens reichen vielleicht auch zwei Beiträge die Woche. Wenn ihr hier immer die gleichen Wochentage wählt – und interessante Themen behandelt – könnt ihr schnell eine feste Leserschaft gewinnen. Auf jeden Fall solltet ihr einen Redaktionsplan aufsetzen, in dem die nächsten Monate durchgeplant sind. Denn wenn ihr euch nur von Beitrag zu Beitrag hangelt und kurzfristig immer neue Ideen aus dem Ärmel schütteln müsst, kann es richtig nervig, und in vielen Fällen auch uninspiriert, werden.

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Da führt eins zum anderen: Beiträge verknüpfen

Du hast bereits mehrere Beiträge auf deinem Blog veröffentlicht? Dann solltest du diese unbedingt miteinander verknüpfen. Aber Achtung, sinnvoll natürlich! Werden bestimmte Themen angeschnitten, die in einem anderen Artikel ausführlicher behandelt werden, lohnt sich der Link. So verbringen Leser:innen im besten Fall nicht nur mehr Zeit auf deiner Website, sondern lernen auch, dass dein Unternehmensblog viele interessante Themen behandelt und Antworten liefert. Damit wird ganz nebenbei zusätzlich der Expertenstatus der Firma gestärkt. Und apropos Link: Verknüpfungen sind nicht nur zwischen den einzelnen Beiträgen wichtig, sondern bieten sich natürlich auch für Social Media an. Hier kannst du aktuelle Blogposts teilen und auch anderen die Möglichkeit geben, sie zu lesen oder gar weiter zu verbreiten.

Ordnung ist das halbe Leben? Zumindest braucht es Orientierung!

Klingt vielleicht banal, aber um einen wirklich erfolgreichen Corporate Blog zu betreiben ist eines besonders wichtig: Ordnung. Und damit ist ganz einfach die Gestaltung der Seite gemeint. Besucher:innen müssen schnell erkennen, wo sie was finden und wie sie auf der Website navigieren können. Denn selbst die spannendsten Blogposts werden uninteressant, wenn die Oberfläche nicht benutzerfreundlich ist. Da kann man gar nicht so schnell gucken, wie die User abspringen! Also: Zurückhaltend und übersichtlich, statt überladene Schriften-Schlacht! Lege dabei am besten nicht nur für die Seite selbst, sondern auch für die Beiträge einen einheitlichen Aufbau fest. Das ist nicht nur ästhetisch, sondern auch praktisch!

Scrabble-Buchstaben, die "SEO" bilden

Quelle: Pexels / Pixabay

Wir müssen über SEO reden: Die Keyword-Recherche

Für viele ist es ein leidiges Thema: SEO. Dabei ist die Suchmaschinenoptimierung für einen erfolgreichen Blog essenziell. So kann sichergestellt werden, dass die Inhalte nicht nur interessant, sondern auch tatsächlich gefragt sind! Schließlich ist es bei Blogposts wichtig, die Sprache der Zielgruppe zu sprechen und so passende Antworten auf deren Fragestellungen zu liefern. Das bedeutet aber nicht, dass deine Beiträge zu einer einzigen Aneinanderreihung von Schlagworten werden sollen. Vielmehr geht es darum, prägnant zu sein und den sprichwörtlichen Nagel auf den Kopf zu treffen. Die Frage, die du dir dabei stellen solltest: Wenn jemand nach einem bestimmten Keyword oder einer Phrase googelt – wird der Mensch dann mit meinem Beitrag glücklich?

Fazit: Ein guter Unternehmensblog hat viele Gesichter

Egal ob du dich bei deinem Unternehmensblog auf Employer Branding, die Beziehung zu deinen Kund:innen oder einfach auf den Servicegedanken konzentrierst: Eine gute Vorbereitung und Pflege ist der Schlüssel! Das ist schon aufwendig, klar, aber lohnt sich allemal. Durch den gestärkten Expertenstatus deiner Firma und der Mitarbeitenden gewinnst du an Relevanz und Vertrauen – und im besten Fall merkt man das auch an den (Verkaufs-) Zahlen. Wichtigste Zutaten: Authentizität, Beständigkeit und echtes Fachwissen.

Wenn du dich jetzt fragst, wie so ein erfolgreicher Unternehmensblog aussieht, haben wir hier noch ein paar Beispiele. Viel Spaß beim Stöbern!

IKEA: https://ikea-unternehmensblog.de/

Adidas: https://www.gameplan-a.com/

Apple: https://www.apple.com/newsroom/

Anna-Lina Pyrskalla
Wenn der Kopf raucht, findet Anna-Lina als begeisterte Geschichtenerzählerin und Yogini Ruhe und Kraft bei einem entspannenden Flow.